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Recruiting-Trends 2017: Arbeitnehmer werden anspruchsvoller

06.02.17 Der Kampf um die besten Köpfe geht auch 2017 weiter. Laut einer Umfrage ist vor allem Employer Branding ein Thema, das Unternehmen in diesem Jahr beschäftigen sollte: 80 Prozent der weltweit knapp 4.000 befragten HR- und Recruiting-Verantwortlichen sind der Meinung, dass Employer Branding einen entscheidenden Einfluss auf die erfolgreiche Talentsuche hat. Laut MHM HR zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser werden die folgenden Recruiting Trends speziell für den deutschen Raum wichtig werden:

  (Bild: cdu445/ Pixabay)
Bild: cdu445/ Pixabay

1. Digitale Prozesse

Digitale Kommunikation durchdringt unseren Alltag. Wir tauschen uns einfach und direkt mit Freunden, Familien oder Bekannten über mobile Endgeräte wie Smartphone oder Tablet aus. Und was im privaten Umfeld selbstverständlich ist, erwarten Angestellte auch von ihrem Arbeitgeber. Das beginnt bereits bei der Bewerbung: Nur wer sich durch seinen Außenauftritt - in diesem Fall über das Online-Recruiting-Portal - als vorwärtsgewandter Arbeitgeber mit modernen, digitalen Kommunikations-Tools und transparenten Prozessen positioniert, kann 2017 im Ringen um die besten Talente bestehen.

2. SEO und Mobile Recruiting

Gezielte Maßnahmen zur Suchmaschinen-Optimierung (SEO) auf der Karriere-Homepage, in der Stellenbeschreibung und auf allen Anzeigenplattformen sind auch 2017 ein Muss. Denn die Zahl an ausgeschriebenen Stellen wächst aufgrund des fortwährenden Fachkräftemangels beständig an. Je passgenauer die Unternehmens- und Jobbeschreibung daher auf Suchanfragen zugeschnitten sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit vom Stellensuchenden auch gefunden zu werden. Zudem geht der Trend zur ortsunabhängigen Kommunikation über Tablet und Smartphone weiter. Website und Bewerbungsformulare müssen daher unbedingt für mobile Geräte optimiert sein.

3. Active Sourcing

Durchstöberten Personalverantwortliche früher die Absolventenbücher von Universitäten, klicken sie sich heute durch soziale Karriere-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn. Der Vorteil: Auch passive Kandidaten - sprich Arbeitnehmer, die nicht aktiv auf Jobsuche sind, potenziell aber Interesse an einem Arbeitsplatzwechsel haben - lassen sich hier einfach auffinden und kontaktieren. Die Art und Weise der Ansprache ist hierbei jedoch entscheidend. Denn bekommt der Empfäger das Gefühl vermittelt, lediglich einer von vielen Adressaten des selben Anschreibens zu sein, sinkt die Antwortwahrscheinlichkeit rapide. Fühlt sich der ausgewählte Kandidat jedoch persönlich angesprochen - etwa indem der Recruiter Bezug auf die im Profil angegebenen Qualifikationen nimmt - wird er das Angebot eher in Betracht ziehen.

4. Zusammenarbeit mit Hochschulen

Die Ausbildung an Universitäten und Fachhochschulen ist noch immer sehr theoretisch. Studenten erwerben zwar viel akademisches Fachwissen - doch das allein reicht 2017 nicht mehr aus: In der modernen Arbeitswelt werden Hierarchien zunehmend flacher und der Trend geht zu Ansätzen wie demokratische Führung, selbst-steuernde Teams und mobiles Arbeiten. Daher sind Soft Skills, wie Führungsqualitäten, Kommunikationsfähigkeit und Kritikfähigkeit immer mehr gefragt. Wollen Unternehmen qualifizierte Mitarbeiter, die sowohl über das fachliche Know-how als auch Business Skills verfügen, müssen sie daher enger mit den Hochschulen zusammenarbeiten - zum Beispiel in Form von Seminaren und Workshops oder Masterarbeits-, Bachelorarbeits- oder Werkstudentenplätze. So können sie auch gleich persönliche Kontakte zu den Nachwuchstalenten knüpfen.

5. Employer Branding

In Zeiten des Fachkräftemangels, in dem etwa in der IT-Branche über 51.000 Spezialisten fehlen, sind attraktive Arbeitsbedingungen extrem wichtig. Eine flexible Verbindung von Beruf und Freizeit durch Home-Office-Modelle oder Mobile-Office-Lösungen rangiert ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Zudem sollte die Arbeitsplatzkultur von Vertrauen zwischen Führungskraft und Mitarbeiter geprägt sein. Denn für Angestellte steht nicht nur ein attraktives Gehalt im Vordergrund, wie auch die Studie "From Theory to Action" von Oracle zeigt. Vielmehr möchten sie das Gefühl haben, einen Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten.

(Autor: Susan Rönisch)

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