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Fünf Strategien für CIOs, um die Digitalisierung zu meistern

25.01.16 Beim Thema digitale Technologien denken viele nur an Cloud Computing, Mobile Computing und soziale Netzwerke. Das reicht aber längst nicht aus. Unternehmen müssen unbedingt darauf vorbereitet sein. Jean-Claude Bellando Jean-Claude Bellando in Expertenprofilen nachschlagen , Marketing Solutions Director Axway zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , hat fünf Strategien zusammengetragen, die helfen sollen, die digitale Transformation zu meistern:

  (Bild: Unsplash/ Pixabay)
Bild: Unsplash/ Pixabay

1. APIs: die Herzstücke der bimodalen IT

Unternehmen von heute stehen unter Druck. Die Wünsche der Kunden sind vielfältig, der Markt erfordert immer kürzere Entwicklungszeiten und bringt die Unternehmen aus dem gewohnten Gleichgewicht. Kurz: Sie müssen sich der Agilität des Marktes anpassen. Im Kampf ums Überleben haben sie keine Wahl - Markteinführungszeiten müssen drastisch reduziert werden. Der CIO spielt hier eine zentrale Rolle: Seine Aufgabe ist es, bei allen Entscheidungen sowohl die gewohnten, traditionellen als auch die neuen, digitalen Aspekte im Blick zu haben.

Dies kann sogar so weit gehen, dass Entscheidungen hinsichtlich der Informationssysteme zu einem Zeitpunkt getroffen werden, zu dem der CIO gern übergangen wird - nur um schnell auf neue Lösungen setzen zu können, wie z. B. SaaS. Auf diese Weise entsteht Schatten-IT, die mit sehr hohen Kosten, Risiken und Einschränkungen verbunden ist.

Der CIO muss seiner Funktion wieder mehr Bedeutung verleihen und schnell auf unternehmerische Herausforderungen reagieren. Er sollte deshalb auf eine systematische "API-sierung" setzen, in deren Rahmen Programmierschnittstellen für eine bimodale IT-Struktur herangezogen werden. Er erreicht damit gleich zwei Ziele. Zum einen schöpft er das Potenzial von (oftmals) bereits vorhandenen, multifunktionalen, strategischen Anwendungen aus, die er verwaltet (ERP, CRM usw.). Zum anderen nutzt er das Potenzial von monofunktionalen, taktischen und Einmal-Anwendungen, die von den Unternehmen selbst verwaltet werden. APIs ermöglichen den Austausch zwischen beiden Welten und sorgen für deren Sicherheit und Kontrolle. Sie vereinen eine sich stets ändernde Mischung an Funktionen in einem zusammenhängenden Informationssystem.

API-Gateways spielen eine wesentliche Rolle bei der digitalen Transformation - sie steuern die Datenflüsse. Zudem sind sie unverzichtbar für bimodale Informationssysteme, bringen sie doch die Anforderungen hinsichtlich der Themen Innovation, Agilität, Sicherheit und Kontrolle in Einklang.

2. Das exponentielle Wachstum des Datenaustauschs meistern

Neben der Agilität, die die Informationssysteme aufweisen müssen, besteht eine weitere Folge der Digitalisierung von Unternehmen im rasant wachsenden Datenvolumen. Deutlich wird dies beispielsweise anhand von Zahlungsinformationsdaten. Viele solcher Dateien sind nicht mehr wenige Kilobyte, sondern mehrere Hundert Kilobyte groß - nicht selten auch ein Megabyte. So versenden manche Banken heute täglich mehr als ein Terabyte solcher Daten - trotz der nicht unwesentlichen Kosten und Einschränkungen, die damit verbunden sind.

Und das ist noch nicht alles: Bei manchen Unternehmen erhöht sich der Datenaustausch jährlich um 25 Prozent - sowohl im Hinblick auf das Volumen und die Anzahl der Dateien als auch auf die Anzahl der internen oder externen Personen, die in den Datenaustausch involviert sind. Es ist nun entscheidend, die Steuerung dieser Datenflüsse sicherzustellen, um sie kontrollieren und regulieren zu können. Geeignet sind sie für jedes Datenaustauschmodell (z. B. Anwendung zu Anwendung, Mensch zu Anwendung, Mensch zu Mensch). Sie bieten eine durchgehende Rückverfolgbarkeit und Sichtbarkeit und sichern Daten vor, während und nach einem Austausch. Auch spricht eine zentral organisierte Governance dafür, um die Betriebskosten zu senken, die Implementierungsdauer zu reduzieren und die systematische Anwendung von Best Practices und Sicherheitsregeln zu ermöglichen.

3. Verbesserte Kommunikationsformate

Herkömmliche B2B- und EDI-Technologien haben dazu beigetragen, Business-Transaktionen zu optimieren. Sie sorgen für einen reibungslosen Ablauf - insbesondere durch das Vereinheitlichen der gesamten Wertschöpfungskette und das Vernetzen der Unternehmen mit seinen Partnern. Diese B2B-Technologien wirken strukturfördernd, indem sie beispielsweise eine Reihe von Prozessen unterstützen, die für das Unternehmen eine wesentliche Rolle spielen: Bestellung, Lieferung, Fakturierung und Zahlung sowie Bestellung, Bereitstellung und Fertigung. Unter den derzeitigen Bedingungen sind sie also unverzichtbar und unumgänglich.

Das Geschäftsumfeld wird jedoch immer komplexer, wie die starke Zunahme von Vertriebskanälen, Ad-hoc-Kooperationen usw. verdeutlichen. Der Austausch von Daten im Zusammenhang mit den neuen Kommunikationsformen nimmt aufgrund des Phänomens der Hyperkonnektivität zu. Für Informationssysteme und insbesondere für den CIO sind die Themen Offenheit, Flexibilität, Skalierbarkeit und Kontrolle daher wichtiger denn je.

EDI-basierte B2B-Lösungen sollten künftig um Interaktionen zwischen Web-Services und REST ergänzt werden - insbesondere, um ein noch größeres Maß an Flexibilität zu bieten und entsprechend neuer Geschäftsmöglichkeiten die taktische Implementierung neuer Kooperationen zu vereinfachen.

4. Aus Visibility wird Operational Intelligence

Wegen der zunehmenden Komplexität von Informationssystemen setzen IT-Abteilungen seit einiger Zeit auf Lösungen, die ihnen die Sichtbarkeit in Bezug auf Hardware und Anwendungen gewährleisten. Dank der Echtzeit-Analyse von Ereignissen können Unternehmen nun zeitnah und effektiv auf Störungen reagieren.

Aber diese einfache Sichtbarkeit ist nicht mehr ausreichend. Unternehmen müssen heutzutage in der Lage sein, Geschäftsprozesse zu überwachen und im Falle eines Problems alarmiert werden. Im Fokus steht nun Operational Intelligence, deren Ziel es ist, das Störungsmanagement entsprechend der Geschäftsprioritäten zu gestalten. Es geht insbesondere darum, Störungen zu erkennen, bevor sie sich auf das Unternehmen auswirken. Diese Lösung kann wirksam sein, wenn die Alarmschwellen entsprechend der Bedürfnisse des Unternehmens und dessen Geschäftsherausforderungen skaliert werden können.

5. Verbesserte Agilität dank Cloud-Nutzung

Im IT-Bereich ist das Thema Agilität wesentlich, wenn es darum geht, mit der Agilität eines sich stets verändernden Marktes mitzuhalten. Gleiches gilt für die Flexibilität von Informationssystemen. Und welche Lösung wäre in diesem Zusammenhang besser geeignet als die Cloud? Wichtig ist jedoch, dass es nicht darum geht, ein seit Langem bestehendes, herkömmliches Informationssystem auf einen Schlag in ein Informationssystem umzuwandeln, das vollständig Cloud-basiert ist. Vielmehr gilt es, sich in den Bereichen für Cloud-Lösungen zu entscheiden, in denen dies angemessen ist. Dies entspricht dem Hybrid-IT-Ansatz: dem parallelen Einsatz von Infrastrukturen und Anwendungen vor Ort und in der Cloud.

Den Unternehmen bietet dieser Ansatz zahlreiche Vorteile. Zunächst sorgt diese Lösung dafür, dass zusätzliche Ressourcen unmittelbar verfügbar sind und Markteinführungszeiten verkürzt werden. Zudem bietet sie ein Maß an Skalierbarkeit und Verfügbarkeit, das den Ansprüchen von Unternehmen genügt. So können Innovationen zeitnah ohne Investition umfassend getestet werden. Wenn diese erfolgreich sind, lässt sich der notwendige Output einfach anpassen. Wenn nicht, sind die entstandenen Kosten dennoch übersichtlich.

Im Gegensatz dazu gehören Datenflüsse, die im Rahmen der Interaktion zwischen den verschiedenen Anwendungen erfolgen, die sich sowohl intern als auch in der Cloud befinden, zum Informationssystem. Auch hier ist die Governance und Sicherung dieses Datenaustauschs mittels eines API-Gateways möglich.

(Autor: Susan Rönisch)

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