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NMSR: Die umsatzstärksten Agenturen der digitalen Wirtschaft

23.04.09 Jedes Jahr erstellen der BVDW, iBusiness, die W&V sowie Horizont das Branchenbarometer der Interaktivwirtschaft. Das aktuelle New Media Service Ranking 2009 zeigt, dass die Branche in Bewegung gekommen ist. Allein unter den Top 20 der umsatzstärksten Agenturen gibt es gleich zwei Neueinsteiger und jede Menge Positionsverschiebungen.

 (Bild: HighText Verlag)
Bild: HighText Verlag
Das New Media Service Ranking (NMSR) gilt als das Branchenbarometer der interaktiven Wirtschaft. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser (BVDW) und iBusiness ranken gemeinsam mit den beiden Fachblättern Werben und Verkaufen zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser sowie Horizont zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser die umsatzstärksten Agenturen aus der digitalen Wirtschaft. Grundlage des Rankings sind ausschließlich die Honorarumsätze der Agenturen aus dem Geschäftsjahr 2008. Aus diesem Grund sind in diesem Jahr erstmalig auf Beschluss der Initiatoren keine Performance-Agenturen in dem Ranking vertreten.

Das Ranking zeigt, dass von einer Krise im Jahr 2008 noch keine Rede sein kann. Im Durchschnitt wuchsen die 245 gerankten Agenturen der Interaktivbranche um mehr als 20 Prozent - und das sowohl bei der Umsatzentwicklung als auch bei den Mitarbeiterzahlen. Das heißt also, dass in der Interaktivbranche immer noch gutes Geld verdient und trotz Fachkräftemangel weiter in neue Mitarbeiter investiert wird. Im Vergleich zum Vorjahr ist beim Umsatzwachstum als auch beim Mitarbeiterwachstum ein leichter Rückgang auf hohem Niveau erkennbar. Ein deutlicheres Indiz, dass die Rezession nicht ganz spurlos an der Interaktiv-Branche vorbei geht, zeigt die Einschätzung der Agenturen zu der Investitionensbereitschaft der Auftraggeber. Während im vergangenen Jahr der Indexwert zur Investitionsbereitschaft eine positive Tendenz mit einem Indexwert 3,4 erreichte, liegt dieser Wert im laufenden Geschäftsjahr mit 2,2 deutlich niedriger. Das bedeutet zwar nicht, dass nach Einschätzung der Befragten die Investitionen sinken, aber die Interaktiv-Branche rechnet damit, dass die Auftraggeber-Ausgaben nicht mehr so stark wie bisher steigen.

New Media Service Ranking 2009New Media Service Ranking 2008
Umsatzveränderung22,7 Prozent30,7 Prozent
Mitarbeiterveränderung18,3 Prozent25,4 Prozent

Ein Blick auf die zwanzig größten Interaktiv-Agenturen bestätigt den branchenweiten Trend. Lediglich I-D-Media hat beim Umsatz Anteile abgeben müssen. Der Umsatz der Agenturgruppe ging um etwas mehr als 17 Prozent zurück und fiel somit im Sturzflug von Rang elf auf Platz 17 zurück. Wie iBusiness berichtete konnte I-D Media die für das Geschäftsjahr 2008 geplante Umsatzsteigerung nicht erreichen. Die im Jahresbericht 2007 vorhergesagten Umsatzerlöse in Höhe von 13 Millionen Euro lösen sich in Luft auf. Im NMSR 2009 weist I-D-Media einen Honorarumsatz in Höhe von 8,7 Millionen Euro aus. Dieser Negativtrend der Agentur hatte dann auch I-D-Medias CEO Regine Haschka-Helmer Regine Haschka-Helmer in Expertenprofilen nachschlagen den Job gekostet.

Auch das Sorgenkind der Branche, Pixelpark, konnte seinen Honorarumsatz im Kerngeschäftsbereich um etwas mehr als einen Prozent steigern und sich mit 41 Millionen Euro Umsatz auf dem zweiten Platz halten. Branchenprimus mit fast 76 Millionen Euro ist wie in den Jahren zuvor T-Systems. Wieder mit dabei ist Sapient auf Platz sechs, die im letztjährigen Ranking nicht vertreten waren. Die Agentur hatte ihren Umsatz nicht wie von den Initiatoren gefordert testieren lassen. Ebenfalls ein Neueinsteiger ist die Bremer E-Commerce-Agentur hmmh mutlimediahaus. Das Unternehmen stieg von Null auf Platz elf mit einem Umsatz von fast 13 Millionen Euro.

Die aktuelle Sonderauswertung belegt, dass das Projektgeschäft auch in diesem Jahr der wichtigste Umsatzbringer für die Agenturen der Interaktivbranche ist. Gut zwei Drittel der Erträge werden aus Projekten generiert. Das restliche Drittel erwirtschaften die Interaktiv- Dienstleister über laufende Etats. Der Anteil der in der Regel langfristig planbaren Etats ist damit konstant geblieben. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten dürfte dieser Aspekt für die Dienstleister von
sehr großer Bedeutung sein, da sie so vorausschauend mit Kunden planen können. Gemessen an den Umsätzen ist die Wirtschaft mit 85,3 Prozent der bedeutendste Auftraggeber für Interaktiv-Dienstleister. Nur für wenige Dienstleister relevant sind Aufträge aus der öffentlichen Hand und Unternehmensverbunden.

Die tragenden Säulen für den gesamten Branchenumsatz sind Programmierung, kreative Umsetzungen sowie der Bereich Beratung und Konzeption. Fast gleichteilig sind diese Ertragsquellen verteilt. Mit diesen drei Tätigkeitsbereichen generieren die
Multimedia-Dienstleister knapp 80 Prozent des gesamten Umsatzes der Branche. Für volle Kassen sorgen vor allem Aufträge aus den Bereichen E-Commerce und Marketing. Intranet-Projekte gehören mit einem über die vergangenen Jahre recht konstanten Umsatzanteil zwischen zehn bis 15 Prozent ebenfalls zu den wichtigsten Tätigkeitsbereichen. Leicht zugenommen hat in diesem Geschäftsjahr der Umsatzanteil von ELearning-Projekten. Während im vergangenen Jahr der Umsatzanteil bei 5,3 Prozent lag, macht er aktuell 7,2 Prozent aus.

In Bezug auf den Honorarumsatz von Agenturen ist mit 84,2 Prozent das Internet mit Abstand das wichtigste Tätigkeitsfeld der Multimedia- Agenturen, gefolgt von Mobile mit sechs Prozent und Kioskanwendungen mit drei Prozent.



Das Poster zum New Media Service Ranking 2009 kann ab sofort zum Preis von 10 Euro im iBusiness-Shop bestellt werden.

Online finden Sie das komplette New Medie Service Ranking mit allen 245 platzierten Unternehmen unter www.ibusiness.de/nmsr

(Autor: Susan Rönisch)

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