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E-Commerce: Die sechs wichtigsten Faktoren für ein positives Preisimage

13.07.16 Um den harten Preiskampf im Web zu umgehen und sich bessere Margen zu sichern, brauchen Händler eine durchdachte Preisstrategie. Die Internet World Messe zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hat für Online-Händler sechs Faktoren zusammengestellt, die ein solches Image beeinflussen.

 (Bild: dmc ecommerce consultants)
Bild: dmc ecommerce consultants
1. Sortiment
Das Sortiment spielt eine wesentliche Rolle im Pricing. Wenn ein Händler hochwertige Ware oder nur Markenware anbietet, will er nicht als Discounter wahrgenommen werden, sondern setzt auf ein Premium-Image. Wichtig ist, dass Sortiment und Image sorgfältig aufeinander abgestimmt sind, sonst wirkt der Händler schnell unglaubwürdig.

2. Preiswahrnehmung
Ein wichtiger Faktor ist die Wahrnehmung durch den Kunden. Diese Wahrnehmung lässt sich durch das Shop-Design, die benutzten Farben, Schriften und Symbole sowie durch die Verwendung bestimmter Begriffe massiv beeinflussen.

3. Relevante Preislagen
Ein Händler sollte für jede Produktgruppe alle relevanten Preislagen abdecken. Diese lassen sich durch Beobachtung des Surf- und Kaufverhaltens der eigenen Kunden, der Preisgestaltung der Wettbewerber, spezifische Kundenbefragungen oder auch durch Erfahrung, beispielsweise der Einkäufer oder Produktgruppenverantwortlichen im eigenen Unternehmen, ermitteln.

4. Richtige Bepreisung
Ein weiterer wichtiger Baustein ist die richtige Bepreisung ausgewählter Artikel innerhalb des Sortiments.
  • Schlüsselprodukte sind Artikel, die eine hohe Relevanz für den Kunden haben und zuerst im Warenkorb landen. Sie gilt es, attraktiv im Wettbewerbsumfeld zu bepreisen.
  • Hauptprodukte sind die dauerhaften Umsatzbringer. Hier dürfen die Preise moderat sein, da die Produkte standardmäßig gekauft werden. Meist wissen die Kunden gar nicht genau, was die Artikel im Einzelnen kosten.
  • Die Nebenprodukte sind dagegen echte Gewinnbringer. Es sind solche Artikel, die den Standardeinkauf ergänzen oder als passendes Zusatzprodukt im Warenkorb landen. Hier kann der Preis für diese Produkte auch mal über dem Durchschnittspreis der Wettbewerber liegen.

5. Eigenmarken
Eventuell kann es sinnvoll sein, eine Mehrmarkenstrategie zu entwickeln, um verschiedene Preissegmente abzudecken. Dies kann unter Umständen auch durch Eigenmarken geschehen. Sie haben den Vorteil, dass die Produkte nicht so leicht vergleichbar sind und die Kunden ein Gespür für die Wertigkeit und den richtigen Preis für ein Produkt entwickeln.

6. Aktualität
Der Lebenszyklus des Artikels und saisonale Faktoren bestimmen schließlich, wann ein Artikel in den Abverkauf geht. Dabei stellt sich die Frage, welchen Preis der Kunde bereit ist zu zahlen und wie es um den Warenbestand bestellt ist. Dazu kann das Kauf- und Surfverhalten der eigenen Kunden mit den Beständen abgeglichen und somit der beste Preis ermittelt werden. Das bedeutet aber nicht, dass der Preis tatsächlich alle 24 Stunden neu festgesetzt werden kann. Denn Verbraucher reagieren auf allzu häufige Preisanpassungen höchst sensibel.

(Autor: Valerie Tuyisabe)

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