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BEVH: Gute Konjunktur für den Onlinehandel hält 2017 an

07.07.17 Umsätze und Erlöse im Interaktiven Handel haben in den letzten zwölf Monaten wieder zugenommen, die Investitionsbereitschaft der Online- und Versandhändler erreicht einen neuen Rekordwert, aber Betrügerische "Kunden" bleiben eine Herausforderung für den Onlinehandel.

 (Bild: Dan Thoburn/Flickr)
Bild: Dan Thoburn/Flickr
Bild: Dan Thoburn/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Das Konjunktur- und Geschäftsklima im deutschen Online- und Versandhandel hat sich laut der aktuellen Trendauswertung "Die Wirtschaftslage im deutschen Interaktiven Handel B2C 2016/2017" des Bundesverbandes ECommerce und Versandhandel Deutschland zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser (BEVH) und der Creditreform Boniversum zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser deutlich verbessert und ist weiterhin um Einiges positiver als in der deutschen Gesamtwirtschaft. Die Entwicklung korrespondiert mit der in einer Gesamtsicht wieder stärkeren Umsatzentwicklung im Interaktiven Handel in Deutschland und spiegelt auch die im Gesamtjahr 2016 robuste Konjunktur der deutschen Wirtschaft wider.

Fast durchgehend positive Zahlen


Der Trend ist in diesem Jahr einheitlich: Sieben von acht Teilindikatoren weisen eine deutlich positive Tendenz auf. Auftragseingang, Umsatz und Ertrag werden deutlich positiver bewertet als im Vorjahr. Zudem wurde die insgesamt gute Umsatz- und Ertragsentwicklung im Interaktiven Handel der letzten Monate durch einen weiteren Anstieg der Verkaufspreise flankiert (aktuell: 37 Prozent; +7 Punkte).

Auch die Investitionsbereitschaft der interaktiven Händler erreicht einen neuen Höchstwert (seit 2012) und liegt mehr als 30 Punkte über dem Vergleichswert für die deutsche Gesamtwirtschaft. Insbesondere nehmen Investitionen für Innovationen (44 Prozent; +10 Punkte) und zur Kapazitätserweiterung (38 Prozent; +8 Punkte) wieder deutlich zu. Nur die aktuelle Personallage wird von den Unternehmen leicht schlechter bewertet als noch im letzten Frühjahr.

Für 2017 kann ein Gesamtumsatz von knapp 60 Milliarden Euro im Onlinehandel erwartet werden. Der Onlinehandel als "starker Wachstumstreiber des Handels" legt im 1. Quartal 2017 mit einem Plus um knapp 10 Prozent im Vergleich zum 1. Quartal 2016 zu.

Deutliche Zunahme von Betrugserfahrungen im Interaktiven Handel

Fast jedes der befragten Unternehmen des Versand- und Onlinehandels gibt 2017 an, über eigene konkrete Betrugserfahrungen zu verfügen (97 Prozent). Zudem hat auch der Anteil derjenigen Unternehmen, die angeben, "regelmäßig" (2013: 20 Prozent; aktuell: 29 Prozent oder "häufiger" (2013: 21 Prozent; aktuell: 34 Prozent) mit Betrugsversuchen zu tun gehabt zu haben, deutlich zugenommen. Wie bei der Erstbefragung im Jahr 2013 zeigt sich, dass Manipulation und Betrug durch Kunden im Interaktiven Handel offensichtlich zum alltäglichen Geschäft der Versand- und Onlinehändler in Deutschland gehören.

Vier von zehn Händlern passen ihre Preise flexibel an

Wie bereits 2016 gaben etwa vier von zehn befragten Unternehmen des Interaktiven Handels in Deutschland an, die Verkaufspreise ihrer Produkte und Dienstleistungen "an besondere Anlässe" anzupassen. In den meisten Fällen erfolgten die Anpassungen "unregelmäßig, je nach Bedarf" (70 Prozent). Die häufigsten Anpassungsgründe sind das "Preisverhalten von Wettbewerbern" (36 Prozent aller Antworten) sowie das "Bestellverhalten der Kunden" (26 Prozent). Allerdings ist der Anteil derjenigen Unternehmen, die eine Einführung eines solchen Instruments "in den nächsten 12 Monaten" planen, zurückgegangen und der Anteil der Unternehmen, die das Instrument "Dynamische Preisgestaltung" als "sehr wichtig" bzw. "wichtig" bewerten, hat leicht abgenommen.

(Autor: Dominik Grollmann)

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