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Apotheken: Digitale Services werden unverzichtbar

12.05.15 Die digitale Transformation erreicht auch die Apotheker-Branche: Digitale Services wie die Online-Vorbestellung werden immer wichtiger, gaben Apotheker im aktuellen Apotheken-Konjunkturindex APOkix zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser des IFH Köln an.

 (Bild: Jarmoluk/Pixabay)
Bild: Jarmoluk/Pixabay
88 Prozent der rund 268 befragten Apothekeninhaber beobachten, dass sich Kunden immer häufiger vor dem Apothekenbesuch im Internet informieren. Die Folge aus Sicht der Apothekerinnen und Apotheker: besser informierte (72 Prozent), aber auch fehlinformierte (84 Prozent) Kunden.

Digitale Services werden unverzichtbar

Auch die Arbeitsprozesse in der Apotheke sind von der Digitalisierung geprägt. Ein Internetzugang, sowohl im Backoffice (88 Prozent) als auch am Handverkaufstisch (69 Prozent), wird von der klaren Mehrheit der APOkix-Teilnehmer als Must-have gesehen - ebenso wie eine Apotheken-Website (69 Prozent). Darüber hinaus beurteilen rund 44 Prozent der Apotheker die Möglichkeit, dass Kunden Medikamente online vorbestellen, als unabdingbar. Fast ebenso viele Befragte bewerten diesen Service als hilfreiches Add-on. Auch bei den Kunden ist die Online-Vorbestellung beliebt: Schon 2012 gaben im Rahmen der IFH-Studie "Apotheke der Zukunft" 45 Prozent der Konsumenten an, sich über diesen Service zu freuen; rund 18 Prozent der Konsumenten setzten dieses Angebot sogar bei jeder Apotheke voraus.

Generell werden digitale Services nach Ansicht von rund 9 von 10 Apothekern zukünftig an Bedeutung gewinnen. Entsprechend finden 83 Prozent der APOkix-Teilnehmer, dass es zunehmend wichtiger wird, sich der voranschreitenden Digitalisierung anzuschließen, um zum Beispiel die Beratungsqualität in der Apotheke zu verbessern (63 Prozent).

Konjunkturindex: Mit rund 57 Prozent beurteilt die Mehrheit der befragten Apotheker die derzeitige wirtschaftliche Situation neutral. Generell fällt die Bewertung der aktuellen Geschäftslage in großen Apotheken jedoch etwas positiver aus als in kleinen Betrieben. Für die Zukunft rechnen nur rund 12 Prozent der APOkix-Teilnehmer mit einer positiven Entwicklung der Geschäftslage. Die Mehrheit der Befragten (54 Prozent) erwartet eine stabile Geschäftsentwicklung.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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