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Studie: Mobiles und vernetzes Lernen gewinnt an Bedeutung

30.06.11 Die tragende Säule des digitalen Lernens in deutschen Unternehmen heißt mehr und mehr "Mobile Learning". Neben "Blended Learning", dem auch künftig die größte Bedeutung für die betriebliche Weiterbildung bescheinigt wird. Das ist eines der Ergebnisse der jährlichen Expertenbefragung "MMB Learning Delphi zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ", die vom MMB-Institut zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser im Frühjahr 2011 bereits zum sechsten Mal durchgeführt wurde.

Unternehmen werden auch künftig auf die Mischung von traditioneller Weiterbildung und E-Learning setzen, so das zentrale Ergebnis der Expertenbefragung. "Blended Learning" führt wie in den Vorjahren die Liste der erfolgversprechenden
Lernformen
an. Dahinter konnte sich auf Anhieb die 2011 neu aufgenommene Kategorie "Mobile / Apps" auf dem zweiten Rang platzieren. Mobile Lernformen gelten drei Viertel der befragten Experten als Erfolg versprechende Lerntechnologien.

In puncto kommerziell besonders Erfolg versprechende Szenarien nehmen "Blended Learning" und "Mobile Learning" wieder die Spitzenplätze ein. Dagegen schneiden Micro-Blogging-Dienste gerade in wirtschaftlicher Hinsicht wie in den Vorjahren sehr schlecht ab. Insgesamt wird Web-2.0-Anwendungen auch im Jahr 2011 nur geringes wirtschaftliches Potenzial attestiert.

Bei den spontanen E-Learning-Trends ohne Vorgabe ergab die Befragung, dass der mit Abstand wichtigste Zukunftstrend
"Mobile Learning" heißt. Ebenfalls eine große Zukunft wird "Social Media" beigemessen, gefolgt von "Game Based Learning / Serious Games" (Platz 3 der Trendliste).

Bei der Bewertung von Szenarien für die Weiterbildung im Jahr 2014 setzen die Befragten besonders große Erwartungen in "Cloud-basierte Lerndienstleistungen". Auch der Trend zu "Open-Source-Lösungen" für das betriebliche Lernen hat sich gegenüber den Vorjahren deutlich verstärkt.

Hinsichtlich der Zielgruppen für digitales Lernen ergab sich folgende Platzierung: Auf Platz 1 der Top-Zielgruppen für die E-Learning-Wirtschaft liegen nach wie vor Großunternehmen. Allerdings können KMUs den zweiten Platz unter den wichtigsten
Zielgruppen auch in diesem Jahr wieder bestätigen. "B2C-Strategien" haben nach wie vor kaum Erfolgsaussichten. So landet die Zielgruppe der Selbständigen und Freiberufler 2011 noch hinter dem Handwerk auf dem letzten Platz.

Als wichtig stuften die Experten die Aufgaben der Personalentwicklung ein. Eine zentrale Aufgabe sei die Herausforderung, das Wissen älterer, erfahrener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu speichern.

76 Expertinnen und Experten haben sich an der Online-Befragung beteiligt. Zu den Befragten gehören E-Learning-Dienstleister und -Anwender, Forscher und Berater ebenso wie Vertreter von öffentlichen Einrichtungen und Medien.

(Autor: Markus Howest)

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