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Flugreisende lehnen autonomes Fliegen ab

26.07.16 Während zumindest die Deutschen Interesse beim Thema autonomes Fahren zeigen, sorgt autonomes Fliegen bei den meisten Flugreisenden für großes Unbehagen.

  (Bild: Shane Perry)
Bild: Shane Perry
Einer repräsentativen Befragung des Bitkom zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zufolge würden neun von zehn Befragten nicht in einem autonomen Flugzeug mitfliegen. Hauptgrund für die Skepsis ist die Befürchtung, die Technik sei weniger vertrauenswürdig als ein menschlicher Pilot. So gaben die meisten Befragten, die das autonome Fliegen ablehnen, als Grund an: 'Ich traue der Technik weniger als einem Piloten zu, mit unvorhergesehenen Ereignissen wie einem Triebwerksausfall fertig zu werden' (91 Prozent) bzw. 'mit schwierigen Situationen wie einer Schlechtwetterlage fertig zu werden' (78 Prozent). Viele Befragte sind außerdem der Ansicht, dass keine Software die langjährige Erfahrung eines Piloten ersetzen könne (83 Prozent) oder fürchten eine fehlerhafte Programmierung der Bordsoftware (76 Prozent). Die Angst vor Cyberattacken auf autonome Flugzeuge ist ebenfalls ein Ablehnungsgrund (81 Prozent).

Derzeit sagen acht Prozent der Flugreisenden, sie könnten sich vorstellen, in einem Flugzeug ohne Pilot zu verreisen. Für das autonome Fliegen spricht aus ihrer Sicht, dass Probleme durch körperliche Beeinträchtigungen des Piloten ausgeschlossen sind (46 Prozent) ebenso wie menschliches Versagen, etwa in Form von Flugfehlern (32 Prozent). 27 Prozent der Befürworter sprechen sich für das autonome Fliegen aus, weil sie generell großes Vertrauen in Technik haben. Viele trauen der Technik zudem eher als dem Piloten zu mit unvorhergesehenen Ereignissen wie einem Triebwerksausfall (23 Prozent) bzw. einer Schlechtwetterlage (17 Prozent) fertig zu werden. Weitere Argumente für das autonome Fliegen sind aus Sicht der Befürworter, dass die Einflussnahme durch Menschen auf den Flugverlauf während des Fluges, etwa im Falle einer Flugzeugentführung, ausgeschlossen ist (16 Prozent), ebenso wie Beeinträchtigungen durch Pilotenstreiks (13 Prozent).

(Autor: Susan Rönisch)

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