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Jeder fünfte Deutsche glaubt der 'Lügenpresse' nicht - und noch weniger dem Internet

02.11.15 "Lügenpresse, Lügenpresse": 20 Prozent der Bundesdeutschen glaubt in dieser Hinsicht den braunen Rattenfängern der Pegida. Besonders schlecht in der Glaubwürdigkeit schneidet in dieser Beziehung das Internet ab. Nur eine Medienkategorie erhält in einer repräsentativen Deutschlandstudie noch schlechtere Noten.

Vertrauen wird seltener gegenüber Medien in Deutschland (Bild: Slicemagazine)
Bild: Slicemagazine
Vertrauen wird seltener gegenüber Medien in Deutschland
Zwar bewerten 88 Prozent der Bundesbürger das Informationsangebot von Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Fernsehen und Internet in Deutschland als gut oder sehr gut. Auch teilen 72 Prozent den Vorwurf der "Lügenpresse" nicht. Aber 20 Prozent gaben an, dass sie persönlich von "Lügenpresse" sprechen würden, wenn sie an Zeitungen, Radio und Fernsehen in Deutschland denken. Von diesen 20 Prozent würden 53 Prozent AfD wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, 39 Prozent bezeichneten sich als Nichtwähler.

Die Glaubwürdigkeitskrise geht weit über den braunen Dunstkreis hinaus: Etwa vier von zehn Befragten halten Medien generell für "nicht glaubwürdig" (42 Prozent):
  • Die höchste Glaubwürdigkeit bescheinigten die Deutschen demnach dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk: 77 Prozent halten das öffentlich-rechtliche Radio für glaubwürdig, beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen sind es 71 Prozent.
  • Nur 31 Prozent halten das Privatfernsehen für glaubwürdig, etwas besser sind die Werte für private Radiosender mit 45 Prozent.
  • Auch Tageszeitungen genießen ein vergleichsweise großes Vertrauen, hier antworteten 68 Prozent mit "glaubwürdig".
  • Das Internet ist nur für 31 Prozent der Befragten ein glaubwürdiges Medium, 53 Prozent der Deutschen bezweifeln dies.
  • Deutlich fiel dagegen das Urteil über die Boulevardpresse aus: Nur 6 Prozent der Befragten
    hält sie für "glaubwürdig", 89 Prozent antworteten mit "weniger glaubwürdig".
Für die Studie hatte Infratest dimap zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser 750 Bundesbürger repräsentativ befragt.

(Autor: Joachim Graf)

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