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Social-Media-Check: Gros der Versicherer erzielt nur niedrige Reichweiten

26.11.13 Die meisten deutschen Versicherungsunternehmen erreichen ihre Kunden über die sozialen Netzwerke nicht. Zwar haben die 39 untersuchten Versicherer in Summe rund 439.000 Facebook zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser -Fans, jedoch konzentriert sich ein Großteil dieser Reichweite auf einige wenige Profile. So erzielen drei Unternehmen 72 Prozent der gesamten Facebook-Reichweite. Twitter zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und Google+ zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser liegen bei der erzielten Reichweite weit hinter Facebook zurück. Auf beiden Kanälen finden die Versicherer zusammen jeweils nur rund 25.000 Anhänger. Auch die Youtube zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser -Kanäle haben wenige Abonnenten.

Zudem gelingt es den Assekuranzen kaum, die Nutzer zur Diskussion zu bewegen. Etwa jeder zweite Facebook-Post bleibt unkommentiert. Bei Google+ sind es sogar 92 Prozent. Dies sind die Ergebnisse einer Studie der Kommunikationsberatung Ketchum Pleon zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

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Gesamtreichweite der deutschen Versicherer bei sozialen Netzwerken
(chart: Ketchum Pleon)

Facebook und Twitter sind derzeit die beliebtesten Netzwerke der Versicherer. Hier waren 20 bzw. 16 Unternehmen vertreten. Darauf folgen Google+ und Youtube mit 11 bzw. 9 Accounts. Unternehmensblogs nutzen dagegen nur fünf der untersuchten Finanzdienstleister. Insgesamt beschränken sich die Versicherer in der Regel auf drei Netzwerke. Nur ein Unternehmen nutzt alle Kanäle regelmäßig.

Visualisierung fördert Interaktion

Die Facebook-Nutzer treten mit Beiträgen direkt mit den Unternehmen in Kontakt und verfassen ähnlich viele Postings wie die Versicherer selbst. Den Untersuchungsergebnissen zufolge lassen sich mit Ratgeber- und Produktbeiträgen, die einen starken Servicecharakter haben, die meisten Reaktionen hervorrufen. Beispielsweise bieten die Produktthemen häufig konkrete, nutzwertige Informationen wie Tipps im Schadensfall.

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Visualisierung deutscher Versicherungen
(chart: Ketchum Pleon)

Sie werden auf Facebook am häufigsten geliked und geteilt. Allerdings beschäftigt sich mit 13 Prozent bislang nur ein vergleichsweise geringer Anteil der Postings von Unternehmen und Kunden mit Produktthemen. Kommentierungen und damit eine intensivere Form der Interaktion rufen vor allem Entertainment-Beiträge hervor. Ausschlaggebend für eine hohe Interaktion ist darüber hinaus die Visualisierung. So werden bebilderte Beiträge auf Facebook fast fünfmal häufiger geliked als reine Text-Postings. Mehr als zwei Drittel der Postings seitens der Unternehmen nutzen daher Visualisierungen.

Allianz Deutschland liegt vorne

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Gesamtranking: Top 5 der Versicherer in sozialen Netzwerken
(chart: Ketchum Pleon)
Das Gesamtranking über alle untersuchten Kanäle hinweg führt Allianz Deutschland zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser an, da der Münchener Versicherungsriese insbesondere auf Facebook mit einer sehr hohen Reichweite punktet. Die Allianz erreicht im Schnitt über die insgesamt 15 untersuchten Einzelkriterien für die vier Kanäle (Facebook, Twitter, Google+ und Youtube) einen Wert von 38,4 Prozent. Platz zwei und drei belegen die R+V zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und die DEVK zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser . Ergo Direkt zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und HUK-Coburg zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser folgen. Das Ranking zeigt, dass die Versicherer stark unterschiedliche Akzente bei der Auswahl der einzelnen Kanäle setzen. So gibt es keinen Versicherer, der in allen Kanälen gleichermaßen aktiv und stärker präsent als seine Mitbewerber ist.

Den Microblogging-Anbieter Twitter bespielt beispielsweise die Munich Re zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser gemessen an den Kennzahlen am besten. Der Rückversicherer punktet vor allem mit vergleichsweise vielen Followern und einer hohen Anzahl an eigenen Tweets. Im weltweit zweitgrößten Netzwerk Google+ führt dagegen Ergo Direkt das Ranking an, während die DEVK die Videoplattform Youtube dominiert.

Für die Analyse der Social-Media-Aktivitäten wurden die Auftritte in Facebook, Twitter, Youtube und Google+ von 39 deutschen Versicherern (darunter die 20 größten) im September 2013 untersucht.

(Autor: Markus Howest)

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