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Eine App schafft sich ab: Wie Foodora sein Personal loswerden will

07.02.17 Laut Gründerszene zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser plant Lieferservice Foodora zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , seine App um eine Abholfunktion zu ergänzen: Dafür bestellen Kunden, klicken auf 'Pickup' und holen ihre Essen selbst beim Restaurant ab. Wenn aber ein Lieferservice Kunden den Verzicht auf seinen Lieferservice anbietet, erscheint das ein wenig, als würde die Post Kunden anbieten, die Briefe selbst auszutragen. Was also soll das Ganze?

  (Bild: cattalin/ Pixabay)
Bild: cattalin/ Pixabay
Offenbar steckt dahinter das Vorhaben Foodoras, den Kostentreiber und Flaschenhals Lieferkuriere sukzessive loszuwerden: Der Faktor Lieferant erhöht nämlich nicht nur die Gebühren, sondern schränkt zu Stoßzeiten auch die Kapazitäten der App ein, wenn es mehr Aufträge gibt als Fahrer.

Zu Ende gedacht bliebe damit von Foodora ein Reichweitenportal übrig, das eine eingebaute Bezahlfunktion besitzt - aber dafür 30 Prozent Provision von den Restaurants verlangt. Wenn Foodora also nicht eine große Reichweite mit treuer Zielgruppe besitzt, die gerne über die App bestellt (Faktor: Convenience), dann fehlt dem Geschäftsmodell die Daseinsberechtigung. Es wird zu einem Aggregatorenportal im Stile des Jahres 2010 - bevor Google zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser dieses Geschäftsmodell mit diversen Updates aus den Suchergebnisseiten torpedierte.

(Autor: Sebastian Halm)

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