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Ranking: Berlin ist die deutsche Venture-Capital-Hauptstadt

02.05.13 Mehr als die Hälfte des Wagniskapitals für IT- und Internet-Start-ups fließt nach Berlin. 2012 haben diese Unternehmen Venture Capital in Höhe von 133,3 Millionen Euro erhalten. Noch 2009 wurden gerade einmal 34,2 Millionen Euro investiert, die Summe hat sich damit binnen drei Jahren fast vervierfacht. Das teilten der Hightech-Verband Bitkom zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser mit.

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Die Verteilung des Venture Capital in Deutschland
(chart: Bitkom/BVK)
Im Vergleich der Bundesländer liegt Berlin damit mit deutlichem Abstand auf dem ersten Platz vor Baden Württemberg (24,0 Millionen Euro) und Bayern (18,9 Millionen Euro).

Auch bezogen auf die Bevölkerung liegt Berlin weit vorne. Mehr als 38 Euro Venture Capital je Einwohner flossen in der Bundeshauptstadt an IT-Start-ups. In Hamburg waren es nur 7,50 Euro. Bei den Flächenländern liegt Sachsen-Anhalt mit knapp 3,90 Euro vorne, gefolgt von Baden-Württemberg mit rund 2,20 Euro. Bayern kommt auf nur 1,50 Euro je Einwohner für IT-Start-ups. Insgesamt haben Venture-Capital-Geber im vergangenen Jahr in 252 IT-Start-ups investiert. Davon stammten allein 73 aus Berlin. 44 kamen aus Bayern, 22 aus Hamburg, 20 aus Nordrhein-Westfalen und 16 aus Baden-Württemberg.

Der Berliner Boom dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Gesamtinvestitionen für ganz Deutschland in der ITK-Branche bei gerade einmal 240,8 Millionen Euro liege - und damit sogar unter den 255,5 Millionen Euro aus dem Jahr 2011. Wenn es nicht genügend Risikokapital gebe, würden Start-ups geradezu gezwungen, ins Ausland zu gehen, geben Bitkom und BVK zu bedenken. Sie fordern daher, die Rahmenbedingungen für privates Wagniskapital in der kommenden Legislaturperiode deutlich zu verbessern. Das betreffe sowohl die Regeln für die Kapitalgeber als auch für die finanzierten Start-ups. Zugleich müssen die wenigen Vorteile des deutschen Steuerrechts in diesem Bereich, insbesondere die Steuerbefreiung von Gewinnen aus der Veräußerung von Gesellschaftsanteilen, unbedingt erhalten bleiben.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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