Nur ein Prozent der vorhandenen Daten werden von den Anwendungen eines Unternehmens genutzt. Das Webinar zeigt, wie Sie von diesen Data Insights für ihre Geschäftsprozesse profitieren.
Zum Programm des Webinars
Ab 2018 die neue ONEtoONE: Sichern Sie sich schon jetzt mit unserem Vorteilsangebot die neue ONEtoONE, gemacht von Joachim Graf und seinem Team.
Hier ordern

Googles neue AGB nach deutschem Recht "angreifbar"

20.02.12 Die neuen, einheitlichen Datenschutzbestimmungen von Google, die die über 60 Datenschutzerklärungen der verschiedenen Dienste ersetzen sind nach Meinung der Stiftung Warentest zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser "angreifbar". Die Nichtreaktion der deutschen Datenschützer führt inzwischen dazu, dass die ersten Forderungen laut werden, auch diese zu verklagen. Wegen Nicht-Tätigkeit.

Vorteilhaft für den Nutzer ist das einheitliche Recht nur auf den ersten Blick, urteilt die Stiftung Warentest. Google bleibt in den Formulierungen auffällig vage und räumt sich auf diese Weise weitreichende Rechte ein, die nach deutschem Recht angreifbar sind. Die neue Datenschutzerklärung ist zwar besser strukturiert und insgesamt verständlicher als ihre zahlreichen Vorgänger. Trotzdem gelingt es Google nicht, die versprochene "höchstmögliche Transparenz" herzustellen. Die etwa neunseitige Erklärung wimmelt geradezu von äußerst dehnbaren Formulierungen wie "möglicherweise" (15 Mal) und "gegebenenfalls" (zehn Mal).

Dies zeigt beispielhaft die Klausel, die zukünftig die umfassende Profilbildung ermöglichen soll: "Unter Umständen verknüpfen wir personenbezogene Daten aus einem Dienst mit Informationen und personenbezogenen Daten aus anderen Google-Diensten." Damit weiß ein Nutzer nicht, ob und wann es zu einer Verknüpfung kommt und ob er jemals etwas davon erfährt. Nach deutschem Recht sind solche schwammigen Formulierungen angreifbar.

Christian Bennefeld Christian Bennefeld in Expertenprofilen nachschlagen , Geschäftsführer des Webanalyse-Spezialisten Etracker zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen , fordert eine Klage gegen die deutschen Datenschutzbehörden. Grund: Ihre Untätigkeit bei der neuen Privatsphärenregelung zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser . Die zuständigen Datenschutzbehörden jedoch blieben im Winterschlaf: "Die eigenen Vorgaben setzen sie bezüglich Google schon lange nicht mehr durch. Wenn dies bei der neuen Datenschutzerklärung ähnlich ist, sehe ich schwarz für den hoch gepriesenen deutschen Datenschutz. "

Vorbild für eine überfällige Klage gegen deutsche Behörden gebe es in den USA. Und zwar in der Klage des Electronic Privacy Information Center zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser gegen die für den Datenschutz zuständige Regulierungsbehörde FTC zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser . Klagegrund sei auch hier die Untätigkeit der Behörde in Hinblick auf die Durchsetzung ihrer eigenen Vorgaben.

(Autor: Sebastian Halm)

Weitere Artikel zu diesem Themenbereich:

Anzeige

Ausgewählte Agenturen und Dienstleister zu diesem Themenbereich

In diesem Beitrag genannt:

Trackbacks / Kommentare
Artikel Weiterempfehlen
Empfehlen Sie diesen Artikel an Kollegen oder Freunde weiter.
Alle Meldungen vom 20.02.12:

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?