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Digitale Geschäftsprozesse: Deutschland ist Vorreiter bei Service Management

18.08.16 Wie weit deutsche Unternehmen bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen sind und inwieweit die Zusammenarbeit mit Lieferanten digitalisiert ist, hat das Unternehmen Cherwell Software in einer Umfrage untersucht. Das Fazit: Die Unternehmen sind zwar gut aufgestellt in Sachen Service Management, haben jedoch bei Prozessmanagement, Personaleinsatz und Transparenz noch Nachholbedarf.

Rund 56 Prozent der in der Studie zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser befragten Unternehmen aus Deutschland setzen für die Zusammenarbeit mit ihren Lieferanten bereits gemeinsam genutzte Online-Portale, in England und Frankreich sind es immerhin 52 Prozent. Obwohl das Konzept des Service Integration Management (SIAM) noch relativ neu ist, haben 60 Prozent der Unternehmen hierzulande bereits entsprechende Lösungen und Prozesse implementiert.

SIAM ist ein Ansatz für Integration und Management von IT-Dienstleistungen verschiedener Hersteller und bietet Anwendern eine einheitliche und geschäftsorientierte Organisation ihrer IT und zielt darauf ab, voneinander abhängige Services interner und externer Lieferanten nahtlos zu integrieren. Dadurch ermöglicht es die schnelle und effiziente Bereitstellung unternehmensweiter Business-Anwendungen.

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Management digitaler Lieferbeziehungen in Deutschland
(chart: Cherwell Software)
Trotz der relativ großen Verbreitung von SIAM setzen 40 Prozent der befragten Unternehmen bei der Zusammenarbeit mit Lieferanten nicht auf automatisierte Prozesse, 48 Prozent nutzen keine Business-Service-Kataloge und 12 Prozent arbeiten sogar händisch. Das bedeutet im Klartext: Viele Informationen müssen nach wie vor mit teils hohem Aufwand manuell recherchiert werden oder erfordern zeitaufwändige zusätzliche Absprachen mit den Servicepartnern.


Unternehmen nutzen verstärkt Monitoring-Systeme

Einer der Vorteile der Digitalisierung von Lieferantenbeziehungen ist die erhöhte Kostentransparenz. Auf die Frage, ob sie ihr bestehendes Monitoring-System nutzen, um einen Überblick zu erhalten, ob Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten nur für genutzte Dienste zahlen, antwortetet ein Großteil der Befragten, dass sie dazu ihr System permanent (32 Prozent), oft (48 Prozent) oder nur gelegentlich (12 Prozent) verwenden. Großbritannien liegt in dieser Kategorie an der Spitze: 38 Prozent der britischen Befragten gaben an, dass sie ihr System permanent nutzen, in Deutschland liegt der Anteil bei 32 Prozent, in Frankreich bei 20 Prozent.

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Anteil der Unternehmen, die SIAM-Framework und -Prozesse nutzen
(chart: Cherwell Software)
Die Ergebnisse zeigen, dass über alle drei Länder hinweg mehr Senior-IT-Fachkräfte (38 Prozent) SIAM-Prozesse implementiert haben als im Vergleich dazu die befragten Führungskräfte (21 Prozent). Fachkräfte, die sich tagtäglich mit IT-Management-Themen beschäftigen, verstehen den konkreten Nutzen von Service Integration und Management erwartungsgemäß besser als ihre Vorgesetzten und treiben entsprechende Projekte stärker voran.

Matthew Neigh Matthew Neigh in Expertenprofilen nachschlagen , Vice President EMEA von Cherwell Software, empfiehlt: "Die Unternehmen sollten neue und effiziente Möglichkeiten schaffen, um mehr Wettbewerbsfähigkeit und Kosteneinsparungen zu erzielen, anstatt eine Armee von IT-Fachkräften für das reine Management von Lieferanten und Business-Services zu unterhalten." Mithilfe von SIAM-Frameworks und -Prozessen und Service-Automatisierungs-Werkzeugen könne es den Unternehmen gelingen, die IT innovativer, effizienter und kosteneffektiver zu machen.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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Personen: Matthew Neigh
Firmen und Sites: cherwell.com
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