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Big Data und Privatheit: Wann Nutzer bereit sind, ihre Daten zu teilen

04.02.16 Mangelndes Vertrauen und geringe Transparenz führen bei Big Data zu Skepsis. Dennoch kann sich die Mehrheit der europäischen Nutzer digitaler Dienste unter bestimmten Bedingungen vorstellen, persönliche Daten zu teilen. Voraussetzungen sind Transparenz, ein individueller und/oder ein sozialer Mehrwert.

Eine umfassende Studie des Vodafone Instituts zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zeigt, dass die Hälfte der europäischen Nutzer dem massenhaften Sammeln und Auswerten von Daten skeptisch gegenüber stehen. Demnach geben 51 Prozent der Befragten an, im Phänomen Big Data mehr Nachteile als Vorteile zu sehen. Lediglich 32 Prozent sehen darin mehr Vorteile. 17 Prozent haben eine neutrale Haltung.

Die Gründe für die Skepsis sind vor allem mangelndes Vertrauen in Unternehmen und Staat sowie fehlende Transparenz. Dennoch ist eine Mehrheit der Europäer grundsätzlich bereit, persönliche Daten zu teilen, solange dadurch ein persönlicher oder sozialer Mehrwert entsteht.

Der Weitergabe persönlicher Daten an Dritte, insbesondere zu kommerziellen Zwecken, steht eine übergroße Mehrheit - unabhängig vom Thema oder der Art der Daten - sehr kritisch gegenüber. Nur zehn Prozent der Befragten geben an, kein Problem damit zu haben, wenn ein Shop ihre Daten für Werbezwecke und Marketingaktionen an Dritte weitergibt.

Die Teilnehmer der Studie wurden gefragt, was Unternehmen und andere Institutionen tun könnten, um Vertrauen in puncto Datenverwendung zu gewinnen: 64 Prozent der Befragten wünschen sich ein hohes Maß an Transparenz bei der Verwendung ihrer persönlichen Daten, 68 Prozent fordern knappere und in verständlicher Sprache verfasste Nutzungsbedingungen.

Deutsche besonders kritisch. Spanier offen für Big-Data-Innovationen

Die Deutschen sind besonders kritisch, wenn es um die Weitergabe ihrer Daten geht. So sehen 62 Prozent der Befragten im Phänomen Big Data mehr Nach- als Vorteile. Ein Wert, der über dem europäischen Durchschnitt (51 Prozent) und beispielsweise weit über dem von Irland (38 Prozent) liegt.

Dass Shops Daten sammeln, um personalisierte Angebote an den jeweiligen Kunden zu verschicken, wird in Deutschland nur von wenigen begrüßt (elf Prozent). Demgegenüber stehen 60 Prozent der Spanier und 54 Prozent der Iren dieser Praxis aufgeschlossen gegenüber. Selbst beim Sammeln von Gesundheitsdaten zur besseren Behandlung und Erkennung von Krankheiten fühlen sich lediglich 42 Prozent der Deutschen mit diesem Vorgang wohl, während er etwa von 86 Prozent der Spanier und 79 Prozent der Italiener als begrüßenswert eingeschätzt wird.

(Autor: Susan Rönisch)

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