Werden Sie jetzt iBusiness-Premium-Mitglied und Sie erhalten die Praxisstudie für 49¤ kostenlos
Premium-Mitglied werden und Studie gratis bekommen
Der bewährte Wandkalender im Riesenformat 120x69cm bietet viel Platz für Urlaubs-, Messe- und Projektplanung und listet zusätzlich alle wichtigsten Messe-, Kongress- und Award-Termine.
Hier bestellen

10 Tipps für gelungene Produktfotos: So heben Sie Ihren Verkauf auf ein neues Level

23.09.16 Die moderne Produktfotografie ist aus der Werbung nicht mehr wegzudenken. Webseiten- und Onlineshop-Betreiber sehen sich dabei allerdings immer wieder vor Herausforderungen gestellt, denn leblose Objekte fallen oft nicht so sehr ins Auge wie die Blicke oder Gesten einer Person. Anstatt Lebendigkeit auf einem Bild festzuhalten, wird hier unbewegten Objekten eine ganze eigene Art von Leben eingehaucht. Der Werbe- und Industriefotograf Eberhard Schuy zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Eberhard Schuy in Expertenprofilen nachschlagen gibt zehn Tipps, wie Onlinehändler ihre Produkte auch ohne professionelles Fotostudio optimal in Szene setzen.

 (Bild: Unsplash Pixabay)
Bild: Unsplash Pixabay
1. Die richtige Kamera verwenden
Um gute Fotos zu machen, brauchen Sie keine teure Profikamera. Für Ausdrucke bis DIN A4 können Sie beinahe jede auf dem Markt erhältliche Systemkamera verwenden. Eine Überlegung wert wäre allerdings die Anschaffung eines Stativs. Damit können sie Veränderungen am Set vornehmen, ohne danach wieder den richtigen Standort der Kamera suchen zu müssen.

2. Die passenden Utensilien
Die meisten Utensilien, die Sie anfangs für die Produktfotografie brauchen, finden Sie im Haushalt. Am wichtigsten ist ein guter Untergrund. Hierfür eignet sich weißer Karton oder eine weiße Kunststoffplatte. Ein weiteres nützliches Hilfsmittel ist die sogenannte Haftpaste, mit der Sie Dinge rückstandslos fixieren können.

3. Objektive bieten Möglichkeiten
Mithilfe von Objektiven können Sie Ihre künstlerische Kreativität ausleben und Gegenstände verzerrt oder aus verschiedenen Perspektiven darstellen. Bei Sach- oder Produktaufnahmen ist allerdings Vorsicht geboten - hier geht es um die Vermittlung eines möglichst sachlichen und genauen Eindrucks.

Mit einem kleinen Spiegel und einem Blatt Papier kann man das Tageslicht so umlenken, dass es an die richtige Stelle strahlt. (Bild: Eberhard Schuy)
Bild: Eberhard Schuy
Mit einem kleinen Spiegel und einem Blatt Papier kann man das Tageslicht so umlenken, dass es an die richtige Stelle strahlt.
4. Rücken Sie die Dinge ins rechte Licht
Um das Objekt gut auszuleuchten, brauchen Sie kein aufwendiges Lichtequipment. Ein Fenster sorgt für gleichmäßige Beleuchtung, allerdings sollten Sie direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Aufheller können dunkle Bereiche auch ohne eine weitere Lichtquelle ausleuchten. Hierfür genügt oft ein Blatt Papier oder ein kleiner Spiegel.

5. Der Goldene Schnitt schafft Harmonie
Sie haben das Objekt bereits mehrmals fotografiert, jedoch nicht die gewünschte Wirkung erzielt? Dann kann Ihnen der Goldene Schnitt weiterhelfen. Er besagt, wo und in welchem Verhältnis Sie die Objekte positionieren müssen, um auf jeden Fall ein harmonisches Bild zu erhalten.

6. Was steckt dahinter?
Je nach Verwendung des Fotos muss der Hintergrund verschiedene Anforderungen erfüllen. Für reine Sachaufnahmen benötigen Sie einen einheitlichen, weißen Hintergrund, während sich bei Produktaufnahmen eine unregelmäßige Ausleuchtung zur Schaffung eines Raumgefühls anbietet. Bei der Still-Life-Fotografie haben Sie künstlerische Freiheit, jedoch richtet sie sich stark nach dem zeittypischen Geschmack.

7. Auf die Technik kommt es an
Es muss nicht immer ein unbewegtes Bild vor einem starren Hintergrund sein. Vor allem wenn Sie nicht für ein Printmedium, sondern für die Darstellung auf einem Display oder Monitor fotografieren, können Sie mithilfe von Animationen einzelne Bildelemente bewegt darstellen und variable Ansichten des Objektes ermöglichen.

8. Die Arbeit am Foto
Es empfiehlt sich, alle Bilder am Rechner zu kontrollieren. Eine Nachbearbeitung zu vermeiden ist nicht immer möglich, auch wenn es sich nur um eine minimale Veränderung von Helligkeit oder Kontrast handelt. Auch kleine Unstimmigkeiten können sich sehr störend auf das Foto auswirken.

Eine fotografierte Tasse (li.) sowie eine Computer Generated Imagery-Version ? ganz ohne Kamera. (Bild: Eberhard Schuy)
Bild: Eberhard Schuy
Eine fotografierte Tasse (li.) sowie eine Computer Generated Imagery-Version ? ganz ohne Kamera.
9. Es muss nicht immer die Kamera sein
"Computer Generated Imagery" nennt sich jene Technik, bei der ein Computer die Kamera ersetzt. Aussehen, Farbe und Oberfläche der Objekte können über ein Programm definiert und jederzeit verändert werden. Diese Programme sind bereits so weit entwickelt, dass fast kein Unterschied zur regulären Fotografie mehr feststellbar ist.

10. Ihr Produktfoto im Internet
Seien Sie sich darüber im Klaren, dass Ihr Foto nicht auf allen Bildschirmen gleich aussehen wird. Um eine möglichst gute Darstellung quer durch das Netz zu erzielen, sollten Sie das Bild in ausreichender Schärfe hochladen. Darüber hinaus empfiehlt sich eine Speicherung im von allen Browsern unterstützten sRGB-Format.

Mehr lesen Sie in Eberhard Schuys E-Book "Produktfotografie - Produktbilder einfach zu Hause fotografieren" zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser . Der selbstständige Werbefotograf und Dozent verrät dort mehr Tipps und Details, wie Onlinehändlern die perfekte Produktfotografie auch ohne professionelles Fotostudio gelingt.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

Weitere Artikel zu diesem Themenbereich:

In diesem Beitrag genannt:

Personen: Eberhard Schuy
Firmen und Sites: wenz.de
Trackbacks / Kommentare
Artikel Weiterempfehlen
Empfehlen Sie diesen Artikel an Kollegen oder Freunde weiter.
Alle Meldungen vom 23.09.16:

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?