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Big Data-Projekte: Wo Freelancer am besten verdienen

24.05.17 Im Großraum München gab es in den letzten zwölf Monaten die meisten Big Data Projektanfragen. Der höchste Stundensatz lässt sich jedoch nicht in der bayerischen IT-Hochburg erzielen. Das ergibt eine aktuelle Auswertung von des Personaldienstleister GULP zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

  (Bild: geralt/ Pixabay)
Bild: geralt/ Pixabay
Bei der regionalen Verteilung von Big Data Projekten liegt das Postleitzahlengebiet 8, also der Großraum rund um München, Ingolstadt und Augsburg, deutlich vorne. Fast ein Viertel aller über GULP abgewickelten Angebote (22,04 Prozent) wurde für Projekte in dieser Region angefragt. Eine weitere IT-Hochburg - die Region rund um Frankfurt am Main (Postleitzahlengebiet 6) - folgt im Ranking mit 17,56 Prozent. Platz drei ergatterte sich das Postleitzahlengebiet 2 (Großraum Hamburg) mit 11,39 Prozent.

Doch in den Regionen mit der größten Nachfrage lassen sich nicht die besten Stundensätze erzielen. Hier liegt die Postleitzahlregion 9 (Nordbayern und Teile Thüringens) mit 92,57 Euro auf dem Spitzenplatz, gefolgt von Ostwestfalen (PLZ-Region 3) mit 87,83 Euro. Der Nachfrage-Primus rund um die Region München kommt mit 87,06 Euro nur auf Platz drei. Die Region Frankfurt - bei den Projektanfragen auf Platz zwei - liegt hinsichtlich der Stundensätze mit 83,09 Euro auf Platz sieben.

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(chart: GULP)


In Sachen Stundensatz gibt es für Big Data Spezialisten wenig Grund zur Klage. Laut GULP Stundensatzkalkulator liegen die von den IT-Freelancern in ihren GULP Profilen eingetragenen Stundensätze von Big Data Experten bei 90 Euro. Das sind 7 Euro mehr als beim Gesamtdurchschnitt aller IT-Freelancer. Während anfangs die Schere hier weit auseinanderklaffte, ist allerdings im letzten Jahr eine Stagnation zu erkennen.

Im Vergleich zu anderen Skills, die als "Dauerbrenner" für IT-Projekte gelten, etwa Programmiersprachen wie Java oder Systeme wie SAP, ist der Anteil von Big Data Projekten an allen bei GULP angebotenen Projekten noch vergleichsweise niedrig. Bei nur 1,6 Prozent wurde nach Big Data Skills gesucht. In absoluten Zahlen waren das 305 Projekte. So betrug 2014 der Anteil an den angebotenen Big Data Projekten an der Gesamtheit nur 0,6 Prozent. 2015 waren dies schon 1,0 Prozent und 2016 bereits 1,5 Prozent.

(Autor: Susan Rönisch)

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