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Deloitte-Medienreport: Smartphonezahl verdoppelt, Treue zu Print

01.02.11 Immer mehr Deutsche nutzen Smartphones - und bleiben trotz Zeitungs-Apps für unterwegs dem klassischen Print-Produkt treu. Das sind zwei der Erkenntnisse aus dem aktuellen Reportes von Deloitte zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser "State of the Media Democracy - auf dem Weg in die interaktive Mediengesellschaft". Dazu wurden über 9.000 Personen aus fünf Nationen befragt, davon 1.930 in Deutschland.

Smartphone auf dem Vormarsch

Jeder vierte deutsche Haushalt verfügt über mindestens ein Smartphone - die Verbreitung hat sich erneut verdoppelt. Deren Nutzung bleibt aber noch hinter den technischen Möglichkeiten zurück - Kommunikation ist vorherrschend. Die jungen Nutzer jedoch legen Wert auf Entertainment und sind "Heavy User". Sie würden ihr Gerät auch gerne zum Bezahlen einsetzen oder beim Einkaufen zusätzliche Produktinformationen per Barcode-Scan erhalten.

Facebook statt Face-to-Face?

Immer mehr Deutsche entdecken Social Media für sich. 37 Prozent der Befragten beziehungsweise 69 Prozent der 14- bis 27-Jährigen sind Mitglied in einem sozialen Netzwerk. Auch wenn dies im internationalen Vergleich noch mäßig erscheint, ist eine ausgeprägte Begeisterung für digitale Kommunikation/Freundschaft erkennbar. So wird Realtime-Kommunikation in sozialen Netzwerken bereits von 57 Prozent der Mitglieder genutzt. Die wachsende Beliebtheit macht diese Netzwerke zu attraktiven Plattformen für Werbetreibende, bei einer gleichzeitig hohen Effektivität aufgrund von Nutzergenauigkeit und der Möglichkeiten von Empfehlungsmarketing.

Internet-TV mit Potenzial

Die Verbreitung hybrider TV-Geräte ist in Deutschland noch gering. Allerdings sind weiterhin 46 Prozent der Deutschen an konvergenter Nutzung von TV und Internet interessiert. Als attraktive Zusatzfunktionen könnten Video-on-Demand sowie eine integrierte "Click-to-buy"-Option die Marktdurchdringung beschleunigen. Gerade im internationalen Vergleich besteht hier noch enormes Aufholpotenzial.

Games altersübergreifend etabliert


Auch 2010 ist der PC international Unterhaltungsgerät Nr. 1. Dies ist vor allem auf die Beliebtheit von Games zurückzuführen, die - wie bereits 2009 - für 42 Prozent der Deutschen eine wesentliche Unterhaltungsquelle darstellen. Zwar ist die Affinität zu elektronischen Spielen besonders in der jungen Zielgruppe ausgeprägt, aber nicht auf diese beschränkt: So nutzte beinahe die Hälfte der 28 bis 44-Jährigen und immerhin ein Drittel der 45 bis 63-Jährigen elektronische Spiele zur Unterhaltung. Intensiv spielen die Deutschen auch online - 21 Prozent mindestens einmal pro Woche. Das reicht für einen Platz in der internationalen Spitzengruppe.

Print lebt


"Print hat keine Zukunft": Diese oft geäußerte These ist widerlegt. 69 Prozent der Deutschen lesen selbst bei einem alternativen Internetangebot gerne herkömmliche Zeitschriften, dies gilt fast gleichermaßen auch für die junge Zielgruppe. Es zeichnet sich kein Abwärtstrend ab. Ähnliches gilt fürs Zeitungslesen: Nahezu unverändert lesen 70 Prozent ihre Lieblingszeitung in gedruckter Form, nur 23 Prozent digital am Computer. Damit sind die Deutschen den Printmedien treuer als die Leser in anderen Ländern.

Online-Werbung holt auf


Online-Werbung erzielt heute nahezu dieselbe Aufmerksamkeit wie Print-Werbung: Nur noch 55 Prozent geben an, mehr auf Print-Anzeigen zu achten - Tendenz fallend. Besonders attraktiv wird Online-Werbung durch die Suchfunktion, soziale Netzwerke, Empfehlungsmarketing und Targeted Advertising. Während 47 Prozent der Deutschen bereit sind, mehr Werbung für kostenlosen Zusatznutzen in Kauf zu nehmen, äußern nur 17 Prozent die Bereitschaft, für Werbefreiheit zu bezahlen.

Der ausführliche Bericht "State of the Media Democracy - auf dem Weg in die interaktive Mediengesellschaft" kann bei Deloitte bestellt werden.

(Autor: Sebastian Halm)

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