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Mobiles Arbeiten nimmt in Deutschland zu

04.11.13 Geschäftsreisende sind zu "Just-in-Time"-Arbeitern geworden: 93 Prozent schließen die Vorbereitung für ihre Termine unterwegs ab, das belegt eine neue Studie von HP zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

54 Prozent der Befragten gaben an, mindestens die Hälfte ihrer Reisezeit mit Arbeit zu verbringen, die direkt mit dem Zweck der Geschäftsreise zu tun hat. Die meisten "Just-in-Time"-Arbeiter finden sich unter den britischen Geschäftsreisenden: 67 Prozent nutzen über die Hälfte ihrer Reisezeit für die Vorbereitung anstehender Termine, wohingegen sich nur 43 Prozent ihrer deutschen Kollegen diesem Druck aussetzen.

Durch Verwendung mobiler Technologie können 88 Prozent der Geschäftsreisenden mit ihrer Arbeit produktiv vorankommen, indem sie ihre E-Mails checken (31 Prozent) Informationen recherchieren (24 Prozent) oder Unterlagen redigieren (22 Prozent). Die größten Hindernisse sind jedoch ein fehlender Internetanschluss (62 Prozent) und mangelnder Remote-Zugriff auf die regulären Arbeits-Tools bzw. -anwendungen (51 Prozent).

Die Umfrage von HP belegt auch, dass das Büro für viele nicht mehr der Ort ist, an dem sie am produktivsten arbeiten können. 73 Prozent der Geschäftsreisenden betrachten die Reisezeit als Gelegenheit, sich zu informieren und ihre Produktivität zu verbessern. Weitere 56 Prozent sagen, dass sie ihre besten Ideen unterwegs haben.

Aber die Ansprüche der Geschäftsreisenden übersteigen zunehmend die Fähigkeiten ihrer Produkte. Trotz intensiver Nutzung von Technologie fühlen sich acht von zehn Anwendern eingeschränkt:

  • 59 Prozent beklagen langsame oder unzuverlässige Internetverbindungen
  • 56 Prozent finden, dass die Akkulaufzeit ihrer Produkte zu kurz ist
  • 51 Prozent sagen, ihr Produkt sei zu langsam
  • 50 Prozent erklären, dass die Verbindung zum Internet oder zu ihrem Mobilfunknetz zu teuer bzw. zu kompliziert ist

Im Rahmen der Studie wurden 600 Geschäftsleute aus neun europäischen Ländern nach ihren Gewohnheiten, Präferenzen und Produktivitätsanforderungen befragt.

(Autor: Joachim Graf)

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