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Studie: 93 Prozent der deutschen Angestellten nutzen mobile Geräte im Job

26.01.12 Der Trend, persönliche Geräte am Arbeitsplatz zu nutzen, nimmt zu. Gleichzeitig investieren Unternehmen verstärkt, um diese Entwicklung zu unterstützen. So das Ergebnis der globalen Studie "Dispelling Six Myths of Consumerization of IT" von Avanade zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , bei der über 600 Unternehmens- und IT-Verantwortliche aus 17 Ländern befragt wurden. Demnach gaben weltweit 88 Prozent der Befragten an, dass ihre Mitarbeiter persönliche IT-Technologien und -Geräte für berufliche Zwecke nutzen würden. Unter den deutschen Studienteilnehmern bejahten dies sogar 93 Prozent.

Deutsche Nutzung privater Endgeräte (Bild: Avanade)
Bild: Avanade
Deutsche Nutzung privater Endgeräte
"Bring your own device" (BYOD) oder "Bring dein eigenes Gerät" soll vor allem junge Mitarbeiter ansprechen und die Attraktivität des eigenen Unternehmens bei neuen Bewerbern erhöhen. Die Avanade-Erhebung belegt jetzt aber, dass bislang weniger als ein Drittel (32 Prozent) aller Befragten die Rekrutierungsstrategie zugunsten des BYOD-Trends geändert hat, um jüngere Bewerber zu gewinnen. Die Nutzung persönlicher Geräte am Arbeitsplatz ist demnach noch kein gängiges Mittel für die Mitarbeiterwerbung oder Mitarbeiterbindung. Bei den deutschen Interviewten sagten 43 Prozent, dass ihr Unternehmen eine neue Rekrutierungsstrategie verfolge und BYOD zur Ansprache junger Bewerber nutze. Insgesamt glauben jedoch nur 20 Prozent aller befragten Führungskräfte, dass persönliche Computing-Technologien Vorteile für Rekrutierung und Mitarbeiterbindung mit sich brächten.

Angestellte leisten durch BYOD lieber Überstunden
Geht es um die auffälligsten Einflüsse der Consumerization auf ihre Unternehmenskultur, erklärten 58 Prozent aller befragten IT-Verantwortlichen: Der größte Vorteil sei, dass ihre Mitarbeiter überall arbeiten könnten. 42 Prozent sind der Meinung, dass Mitarbeiter gewillter seien, außerhalb ihrer Kernarbeitszeit zu arbeiten. Unter den deutschen Befragten sagten sogar 57 Prozent, dass Angestellte durch BYOD lieber Überstunden leisteten. Die Hälfte der deutschen Führungskräfte (50 Prozent) sieht die Ortsungebundenheit als größten Vorteil.

Android-Smartphones bei deutschen Angestellten am beliebtesten
Allgemeinhin werden iPhones oder iPads zwar oftmals als Synonyme für die Consumerization genannt, die Avanade-Studie hat aber herausgefunden, dass neben Apple auch andere Anbieter diesen Trend vorantreiben. So geben die Umfrageteilnehmer an, dass die beliebtesten und am häufigsten genutzten Geräte ihrer Mitarbeiter Android-Smartphones (35 Prozent), BlackBerry Smartphones (32 Prozent) und Apple Laptops (26 Prozent) seien. Bei den deutschen Befragten gehören Android-Smartphones mit 54 Prozent zu den beliebtesten persönlichen Arbeitsgeräten der Mitarbeiter, gefolgt von BlackBerry Smartphones (36 Prozent), Windows Tablets (25 Prozent) und Apple iPhones sowie iPads (jeweils 25 Prozent).

Mitarbeiter nutzen verstärkt auch berufsrelevante Anwendungen
Es wird oft angenommen, dass derartige Geräte zumeist dazu genutzt würden, E-Mails zu lesen und Soziale Netzwerke aufzusuchen. Die Untersuchung stellt fest, dass Mitarbeiter ihre Smartphones und Tablets nicht länger nur für diese Art der Aktivität verwenden, sondern heute vermehrt berufsrelevante Unternehmensanwendungen nutzen. Zu den weltweit am häufigsten genutzten Applikationen und Diensten gehören, so die Auswertung aller Antworten, Customer Relationship Management (45 Prozent), Applikationen zur Zeit- und Aufwandmessung (44 Prozent) sowie Enterprise Resource Planning (38 Prozent). Bei den deutschen Umfrageteilnehmern nennen 39 Prozent CRM, 32 Prozent Zeit- und Aufwandanwendungen und 32 Prozent ERP als wichtige Dienste, die mit persönlichen Geräten aufgerufen würden.

(Autor: Markus Howest)

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