Ab 2018 die neue ONEtoONE: Sichern Sie sich schon jetzt mit unserem Vorteilsangebot die neue ONEtoONE, gemacht von Joachim Graf und seinem Team.
Hier ordern
Der iBusiness Honorarleitfaden ist das Standardwerk für Auftraggeber und Agenturen. Er listet auf 200 Seiten detailliert die bezahlten Preise für sämtliche 87 interaktiven Gewerke.
Hier kaufen

Deloitte-Studie: Die digitale Kluft zwischen Stadt und Land vertieft sich

17.03.15 Die Studie Freie Fahrt für Glasfaser & Co.? Highspeed-Broadband im Reality Check zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser von Deloitte zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser sieht das Breitbandangebot in Deutschland als Grundlage der digitalen Gesellschaft. Der aktuell präsentierte Report stellt große Unterschiede zwischen ländlichen und urbanen Räumen fest: Stadtbewohner haben besseren Zugang zu schnellen Internetverbindungen, die Basis zur Digitalisierung aller Lebensbereiche.

  (Bild: aboutpixel.de  © René Lutz)
Bild: aboutpixel.de © René Lutz
Laut Studie geraten Randlagen ins Hintertreffen, da der Ausbau mit Highspeed-Internet dort nicht wirtschaftlich ist. Neue Markttreiber wie der veränderte Medienkonsum und die damit verbundene höhere Zahlungsbereitschaft für schnelle Datenverbindungen bringen künftig Bewegung in den Netzausbau.

Kluft zwischen Stadt und Land vertieft sich

Der Glasfaseranteil stationärer Breitbandanschlüsse liegt in Deutschland bei unter einem Prozent; leistungsfähige Kupfer- und TV-Kabelnetze ermöglichen in Ballungsgebieten jedoch bereits Bandbreiten von über 50 Mbit/s. Hier können über 80 Prozent der Haushalte auf Highspeed-Anschlüsse zugreifen, in dünner besiedelten Gegenden nur rund 20 Prozent. Kurzfristig werden neue Technologien für die 'letzte Meile' die digitale Kluft vertiefen: G.fast und DOCSIS 3.x sorgen für noch schnelleres Internet in Städten, während ein Netzausbau auf dem Land kaum refinanzierbar ist. Durch unzureichende Förderung bleiben ländliche Gegenden beim Highspeedausbau außen vor.

Markttreiber verändern Nachfrage

Connected Devices wie Smartphones und die stärkere Nutzung von Musik-Streaming und Video-on-Demand erhöhen die Nachfrage nach Highspeednetzen. Die veränderte Mediennutzung führt zu einer steigenden Zahlungsbereitschaft für schnelles Internet: Laut einer Deloitte-Erhebung sind 38 Prozent der Deutschen bereit, für die doppelte Surfgeschwindigkeit zusätzlich zu zahlen.

Hoffnung für den Infrastrukturausbau

Nicht zuletzt durch die erzielbaren Mehreinnahmen könnte innerhalb der nächsten beiden Jahre die Wirtschaftlichkeitslücke bei Neuanschlüssen auf dem Land deutlich reduziert werden. Deloitte-Schätzungen zufolge lassen sich dann 95 Prozent aller Haushalte über einen Mix aus VDSL und mobilen Infrastrukturen rentabel mit Highspeedinternet versorgen.

(Autor: Susan Rönisch)

Trackbacks / Kommentare
Artikel Weiterempfehlen
Empfehlen Sie diesen Artikel an Kollegen oder Freunde weiter.
Alle Meldungen vom 17.03.15:

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?