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Streaming-Dienste legen 2017 zu

16.03.17 20 Prozent der Medien-Umsätze in Deutschland werden online erzielt. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich eher im unteren Mittelfeld - weit abgeschlagen von den Spitzenreitern aus Europa (Großbritannien 37 Prozent) und global (Korea 48 Prozent).

  (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Kostenpflichtige Video-on-Demand-Angebote können pro Jahr mit 40 bis 50 Prozent Wachstum rechnen, prognostizieren der Eco-Verband zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und Arthur D. Little zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser in ihrer gemeinsamen aktuellen Studie, die einen Blick auf die Internetwirtschaft bis 2019 wirft. Auch im Segment Music & Radio geht der Trend zu Streaming-Diensten, während gedruckte Bücher und Zeitschriften vermehrt durch E-Books und E-Magazine verdrängt werden.

Knapp 40 Prozent jährliches Umsatzwachstum bis 2019 - so lauten die Aussichten für die Anbieter von Online-TV & -Video. Die Kundenzahl soll sich bis dahin ausgehend vom Jahr 2015 mehr als verdoppeln, haben eco und Arthur D. Little errechnet. Das stärkste Umsatzwachstum haben die Marktteilnehmer zu erwarten, die Video-on-Demand im Abonnement anbieten.

Music & Radio: Streaming verdrängt Konsum per Download

Das Segment Music & Radio ist geprägt durch den Wandel vom Musik-Download hin zum Streaming-Konsum. Auch die Zahl illegaler Downloads ist rückläufig. Der digitale Markt macht bereits mehr als ein Viertel des gesamten Musikmarkts aus und ist damit definitiv im Massenmarkt angekommen. Einen Großteil der deutschen Nachfrage von digitalen kostenpflichtigen Musikdiensten decken ausländische Anbieter ab.

E-Publishing: Deutschland liest vermehrt digital

Kein Zweifel, gedruckte Bücher und Zeitschriften haben ihren Reiz. Aber immer mehr Deutsche entdecken die Vorzüge von digitalen Formaten. Das schlägt sich auch in den Marktzahlen nieder: 2017 wird der Umsatz im Segment E-Publishing 1,7 Milliarden Euro betragen - und damit um 21 Prozent höher ausfallen als im Jahr 2016, prognostizieren eco und Arthur D. Little in ihrer Studie zur deutschen Internetwirtschaft. Über den Gesamtzeitraum von 2015 bis 2019, den die Studie abdeckt, beträgt das Umsatzwachstum durchschnittlich 15 Prozent jährlich.

Der digitale E-Magazine-/E-Paper-Markt wächst mit knapp 25 Prozent jährlich am stärksten. Im umsatzstarken deutschen Buchmarkt trugen E-Books im Jahr 2014 zu rund acht Prozent zum Umsatz bei. Dieser Anteil wird im Jahr 2019 bereits bei 15 Prozent liegen.

(Autor: Susan Rönisch)

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