EU-Kommissar will Terror-Begriffe aus Suchmaschinen verbannen
12.09.07 - EU-Kommissar Franco Frattini fordert, dass Internetnutzer zu Suchbegriffen wie 'Bombe' und 'töten' in Suchmaschinen künftig keine Inhalte mehr finden dürfen. Was nach Einschätzung von SEO-Experten sogar durchaus machbar wäre.von Stephan Meixner
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| Von: Annegret Stegmann | Zu: EU-Kommissar will Terror-Begriffe aus Suchmaschinen verbannen | 12.09.07 |
Was für eine weitsichtige Idee - so werden die entsprechenden Gruppierungen zu poetisch sinnlosen Formulierungen über Gottesfeuer, die das Leben zerreißen, animiert, die von Außenstehenden nicht mehr kritisch verfolgt werden können und durch jeden Jugendschutzfilter flitzen, während Ottonormalnörgler nicht mehr über den Lärm schimpfen kann, der ihn alltäglich terrorisiert und das Bombenwetter sprengt. | ||
| Von: Eberhard Schneider | Zu: EU-Kommissar will Terror-Begriffe aus Suchmaschinen verbannen | 12.09.07 |
Typischer politischer Aktionismus ohne Nachdenken bevor der Mund geöffnet wird. Zumindest Herr von Stülpnagel sollte wissen, dass die Zensur durch Google in Deutschland (NSDAP), aber noch viel schlimmer in China, zwar technisch möglich, aber höchst umstritten ist. Und sie kostet Google seine Reputation.
Was Frattini vorschlägt würde die Suchmaschinen in den Ruin treiben. Suchmaschinen sind ein wichtiges Recherchemedium für die journalistische und bürgerjournalistische Recherche geworden.
Herrn Frattinis Idee zu Ende zu denken, heißt: Ich bin neugierig was die Terrorhysterie noch alles für Blüten treibt. | ||
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