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Prognose: Grenzen zwischen PR und Marketing verschwimmen künftig

05.09.17 Die Kommunikationsdisziplinen PR und Marketing müssen zukünftig sehr eng vernetzt arbeiten, da sind sich PR-Verantwortliche und Geschäftsführer aus der Handelsbranche einig. Die Digitalisierung verwischt die Grenzen. Zu welcher Abteilung der Kommunikator gehört, interessiert den Kunden nicht, so das aktuelle EHI-Whitepaper Kommunikation 2017: PR und Marketing auf Kuschelkurs zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

  (Bild: Startup Stock Photos/Stocksnap.io)
Bild: Startup Stock Photos/Stocksnap.io
Bereits heute agieren die beiden Kommunikationsabteilungen in den befragten Unternehmen kooperativ. Sowohl die PR-Verantwortlichen als auch die Geschäftsführer geben der bisherigen Zusammenarbeit eher gute Noten, sehen allerdings auch noch Verbesserungspotential: In 87 Prozent der Unternehmen arbeiten PR und Marketing schon jetzt gemeinsam an Projekten, zum Beispiel an Kampagnen oder anlässlich von Events wie Jubiläen oder Shop-Eröffnungen. Fast die Hälfte (47 Prozent) veranstaltet regelmäßige gemeinsame Redaktionssitzungen - die meisten davon sogar wöchentlich, mindestens jedoch monatlich. 38 Prozent der Befragten stimmen Prozesse mit der jeweils anderen Disziplin ab, etwa in Form eines abteilungsübergreifenden Kommunikationsplans. Nur bei sieben Prozent der Unternehmen arbeiten PR und Marketing völlig unabhängig voneinander. Immerhin drei Prozent arbeiten bereits heute in einer einzigen Kommunikationsabteilung.

Sowohl PR-Verantwortliche als auch die befragten Geschäftsführer erwarten in der Zukunft eine noch engere Zusammenarbeit der beiden Kommunikationsdisziplinen. Die meisten denken, dass die Grenzen der Abteilungen verschwimmen werden. 43 Prozent der Geschäftsführer gehen sogar davon aus, dass die Abgrenzung völlig überflüssig wird und PR und Marketing künftig nur noch eine einzige Kommunikationsabteilung sein sollten. Dem stimmen allerdings nur 14 Prozent der Kommunikationsverantwortlichen zu. Nur knapp ein Drittel der PR-Verantwortlichen glaubt, dass die PR als eigenständiger Bereich an Bedeutung verlieren wird. Dass das Marketing zukünftig kein eigenständiger Bereich mehr sein könnte, glaubt fast keiner.

Hauptsächlich die gemeinsam zu nutzenden Kanäle machen für 84 Prozent der Geschäftsführer und 70 Prozent der PR-Leute ein gemeinsames Arbeiten unumgänglich. Ein fast ebenso relevanter Grund ist für beide die One-Message-Policy, welche eine funktionierende Abstimmung der verschiedenen Kommunikatoren erforderlich macht. Auch die sich annähernden Aufgabenbereiche sind eine Ursache für den größeren Kooperationsbedarf.

(Autor: Susan Rönisch)

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