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500 Millionen Gewinn: Amazon profitiert von Streaming-Video-Trend

30.01.15 Bislang interessierte sich Amazon-Chef Jeff Bezos nicht für Gewinn, sondern kümmerte sich lediglich um Wachstum. Mit seinem Video-Streaming-Dienst scheint er diesmal jedoch so goldrichtig zu liegen, dass er das eingenommene Geld gar nicht schnell genug reinvestieren konnte.

Die Präsentation des Fire-Phone hat Amazon-Gründer Jeff Bezos wenig Glück gebracht - mit seinem Streaming-Video-Dienst hat er jetzt die Kehrtwende vollzogen (Bild: Amazon)
Bild: Amazon
Die Präsentation des Fire-Phone hat Amazon-Gründer Jeff Bezos wenig Glück gebracht - mit seinem Streaming-Video-Dienst hat er jetzt die Kehrtwende vollzogen
Die am Donnerstag veröffentlichten Quartalszahlen von Amazon sind weit besser als ihr Ruf: Der Umsatz kletterte gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf 29,33 Milliarden US-Dollar. Amazon zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser verfehlte damit zwar knapp die Marktprognosen, konnte aber zugleich einen Quartalsgewinn von 591 Millionen US-Dollar ausweisen - 81 Millionen mehr als im Vorjahresvergleich. Vergessen ist damit der Schock des Vorquartals, das Amazon wegen Abschreibungen auf das gefloppte Fire-Phone mit einem Verlust von 437 Millionen Dollar beendete.

Blendend lief vor allem das Geschäft mit Videostreaming. Genaue Zahlen gab Amazon zwar nicht bekannt, verriet jedoch, dass die Zahl der Abonnenten im vergangenen Jahr um 53 Prozent gestiegen war, obwohl der Preis des Jahresabos um 25 Prozent auf 99 Dollar gestiegen war. Insgesamt 1,3 Milliarden US-Dollar will Jeff Bezos 2014 in den hauseigenen Streaming-Dienst gesteckt haben.

Teuer sind auch die Versandkosten für Warenbestellungen, die für Abonnenten des Dienstes Prime entfallen. Amazon nannte auch hier keine genauen Zahlen, verweist jedoch darauf, dass Prime-Kunden zwei bis drei Mal so viel kaufen würden wie Amazon-Nutzer ohne Prime-Mitgliedschaft. Die Zahl der Abonnenten sei um 53 Prozent gestiegen. Analysten schätzen die Gesamtzahl auf rund 40 Millionen Kunden.

Trotz allen positiven Zahlen schloss Amazon 2014 immer noch mit 241 Millionen Dollar Gesamtverlust ab. Dennoch dankten die Anleger den positiven Abschluss mit einem Kursschub. Analysten erwarten, dass Amazon nun sein Mediengeschäft ausbauen wird.

Längst reichen die Fühler von Amazon über das reine ECommerce-Geschäft hinaus.

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Amazon ist längst viel mehr als ein Online-Händler. Die Online-Tentakel streckt ihre Greifarme in vielfältige Geschäftsfelder aus.
(chart: HighText Verlag)

(Autor: Dominik Grollmann)

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