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Schlechtes Aussichten: Google wird vom Werbemarkt gebeutelt

30.01.15 Googles Umsatz und Reingewinn waren im 4. Quartal 2014 so hoch wie noch nie - trotzdem macht das Unternehmen Anlegern Sorge: Insbesondere das Werbegeschäft entwickelt sich ambivalent.

Gute-Laune-Firma Google: Die Werbemarkt entwickelt sich schneller als das Unternehmen (Bild: Google)
Bild: Google
Gute-Laune-Firma Google: Die Werbemarkt entwickelt sich schneller als das Unternehmen
Im vierten Quartal 2014 hat Google zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser einen neuen Umsatzrekord aufgestellt: Insgesamt 18,1 Milliarden US-Dollar konnte der Konzern einnehmen, das entspricht einem Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch seinen Gewinn konnte Google steigern: Insbesondere der Verkauf von Motorola Mobility sorgte für ein Plus von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 4,8 Milliarden Dollar.

Die Einnahmen aus dem operativen Geschäft entwickelten sich hingegen weit weniger positiv. Der Betriebsgewinn sank leicht um 30 Millionen Dollar auf 4,4 Milliarden Dollar. Insbesondere das Werbegeschäft, aus dem rund 90 Prozent der Einnahmen entstammen, gibt Anlass zur Sorge: So sank der Cost-per-Click (CPC) für Werbeeinblendungen, die auf eigenen Seiten angezeigt werden (beispielsweise Adwords-Anzeigen), um acht Prozent. Anzeigen die über das Google Adnetwork auf Drittseiten ausgespielt werden, konnten dagegen im Schnitt um sechs Prozent zulegen, was auf eine gesteigerte Nachfrage nach RTA-Inventar hindeutet. Von diesem Trend konnte Google aber nicht in vollem Maße profitieren: Unterm Strich sank der Gesamt-CPC um drei Prozent.

Allerdings konnte die negative Preisentwicklung dadurch relativiert werden, dass Google die Zahl der bezahlten Klicks auf Werbeanzeigen im eigenen Umfeld um 25 Prozent steigern konnte. Unterm Strich stieg daher der Umsatz beider Werbesegmente.

Die Aktie legte nach Bekanntgabe der Quartalszahlen eine regelrechte Achterbahnfahrt hin: Zunächst verlor das Papier um 3,7 Prozent. Am Ende des Handelstages ging die Aktie jedoch mit einem Plus von 1,4 Prozent nach Hause.

Die Aussicht bei Google ist eben wechselhaft (siehe iBusiness: Wo Googles offene Flanken liegen)

(Autor: Dominik Grollmann)

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