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Searchmetrics: Studie belegt Google-Dominanz bei Shopping-Ergebnissen

29.09.17 Die Europäische Kommission verhängte eine Rekordstrafe gegen Google wegen Wettbewerbsbenachteiligung bei seinem Angebot Google Shopping. Searchmetrics prüft nach und liefert eine eingehende Analyse der Performance in den Suchergebnissen für Google Shopping gegenüber führenden Shopping-Vergleichsdiensten in Großbritannien, Deutschland und Frankreich.

 (Bild: William Iven/Pixabay)
Bild: William Iven/Pixabay
Nach der Milliardenstrafe der Europäischen Kommission gliedert Google zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser sein Angebot Google Shopping in ein eigenes Unternehmen aus, um weiteren Strafen zu entgehen. Das neue Unternehmen soll nun gleichberechtigt mit allen Mitbewerbern um Werbeplätze in der Suchmaschine bieten. Doch auch wenn dieses Vorgehen nach einem Schuldeingeständnis klingt, hat Google die Entscheidung der Kommission damit nicht akzeptiert und Rechtsmittel eingelegt. Das Verfahren kann Jahre dauern. Bis dahin steht die Frage im Raum: Benachteiligte Google fremde Angebote über Gebühr?

Eine neue Studie des auf Suchmaschinen-Analyse spezialisierten Unternehmens Searchmetrics zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zeigt, dass die Sichtbarkeit von Google-Shopping-Elementen in den vergangenen fünf Jahren um über 300 Prozent gestiegen ist, während die Sichtbarkeit von Wettbewerbern um mehr als 50 Prozent auf Desktop-Computern gesunken ist. Allerdings muss nicht immer Google selbst daran schuld sein.

Die fünf wichtigsten Erkenntnisse aus der Analyse:

1. Sichtbarkeit von Google-Shopping-Anzeigen erheblich gestiegen

Zwischen März 2013 und Juni 2017 ist der Anteil der Desktop-Suchergebnisse, für die mindestens eine Google-Shopping-Anzeige erscheint, in Deutschland, England und Frankreich um insgesamt 327 Prozent gestiegen (386 Prozent in Deutschland, 382 Prozent in Großbritannien und 164 Prozent in Frankreich). Einen Peak erreichte das Wachstum in Q1 2014, danach schwächte es sich ab.

2. Sichtbarkeit der maßgeblichen Google-Konkurrenten ist gesunken

Zugleich ist in allen drei Ländern die Sichtbarkeit der zehn größten konkurrierenden Online-Vergleichsseiten um 58 Prozent gesunken. In Frankreich betrug der Verlust 79 Prozent, in Deutschland 50 Prozent und in Großbritannien 30 Prozent.

3. Vergleichsseiten weit hinten angesiedelt

Die Google-Shopping-Konkurrrenz war zudem meist auf den Suchergebnisseite 4 und 5 zu finden, die in der Praxis von Suchenden kaum beachtet werden. Auf der ersten Ergebnisseite werden in Frankreich nur 6,6 Prozent, in Deutschland nur 11,1 Prozent und in Großbritannien nur 16,9 Prozent der Treffer angezeigt. Google-Shopping-Anzeigen sind dagegen in der Regel auf der ersten Seite der organischen Suchergebnisse zu finden.

4. Amazon und Ebay könnten zum Sichtbarkeitsverlust beigetragen haben

Die rückläufige Performance der Google-Konkurrenz könnte allerdings auch auf den wachsenden Erfolg Amazon zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und Ebay zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zurückzuführen sein. Die Sichtbarkeit dieser Marktplätze ist in Frankreich im Untersuchungszeitraum gewachsen, in Deutschland gab es zumindest phasenweise eine ähnliche Entwicklung. Nur in Großbritannien ließ sich keine Beziehung zwischen der Sichtbarkeit der Marktplätze und den Vergleichsdiensten herstellen.

5. Google Sichtbarkeit steigt auch im Mobile Web

Die Searchmetrics-Analyse ergab zudem, dass die Anzahl der Keywords, für ein Google-Shopping-Element angezeigt wurde, im Drchschnitt um 307 Prozent in den drei Ländern angestiegen ist. Im selben Zeitraum sank die Sichtbarkeit der Wettbewerber um, 28 Prozent.

Die Studie mit dem Titel "SERP Integration Study: Google Shopping zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen " kann im englischen Original bei Searchmetrics heruntergeladen werden.

(Autor: Dominik Grollmann)

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