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Black Friday & Cyber Monday: US-Shoppingphänomene werden in Europa zum Zugpferd im E-Commerce

09.11.16 Die Webshops sind bereit und warten auf den alljährlichen Weihnachtsansturm. Neben den verkaufsstarken Adventswochenenden zählen nun auch die in den USA künstlich geschaffenen Shoppinghighlights Black Friday und Cyber Monday zu den wichtigsten Terminen im E-Commerce. In Europa findet der Black Friday ernorme Beachtung bei den Online-Shoppern: Eine Umfrage von Ve Interactive zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hat ergeben, dass fast zwei Drittel der befragten Online-Käufer diesen Termin als wichtigstes Shoppingevent auf der Agenda haben.

Demnach sind in Großbritannien die beiden Shoppingzugpferde Black Friday und Cyber Monday schon längst etabliert. Die stetig steigenden Verkaufszahlen sind jedoch auch als Trend für den gesamten europäischen Raum anzusehen. 2015 wurden vom Black Friday bis zum Cyber Monday insgesamt 3,3 Milliarden Pfund online ausgegeben; das entspricht einer Summe von 764.000 Pfund pro Minute beziehungsweise 13 Pfund pro Sekunde. Allein 1,1 Milliarden Pfund wurden am Black Friday umgesetzt: Die absoluten Rekordzeiten bei Käufen wurden dabei um 7 Uhr morgens und um 23 Uhr abends ausgemacht. Dabei wurden 50 Prozent der Käufe via Smartphone oder Tablet ausgeführt. In diesem Jahr wird für die heißeste Shoppingwoche des Jahres sogar ein Umsatz von fünf Milliarden Pfund prognostiziert.

Was können E-Commerce-Betreiber hierzulande aus den Zahlen lernen?Obwohl Black Friday und Cyber Monday in Deutschland bisher noch geringere Umsätze abwerfen als in Großbritannien, ist auch hier der Aufwärtstrend klar erkennbar. Um schon jetzt von den Learnings zu profitieren, sollte man einen Blick auf das dortige Kundenfeedback werfen. So bemängeln 20 Prozent, dass die Rabatte nicht ansprechend genug sind. Ganze 50 Prozent beschweren sich darüber hinaus über zu langsame Webseiten oder Abstürze infolge des hohen Kundenaufkommens. Gerade am Black-Friday-Wochenende gilt es also, mit Special Deals und gezielten Anzeigenkampagnen auf sich aufmerksam zu machen und dafür zu sorgen, dass der Server unter der besonderen Last in den frühen Morgen- und späten Abendstunden nicht zusammenbricht. Da Mobile Commerce keineswegs mehr nur ein Trend, sondern fast schon wichtigstes Segment im E-Commerce ist, gilt es außerdem, seine Webseite spätestens jetzt dahingehend zu optimieren.

(Autor: Susan Rönisch)

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