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Unternehmen haben großen Nachholbedarf bei Digitaler Transformation

11.03.16 Eine Befragung von Führungskräften und Vorständen in 2.000 Großunternehmen in Deutschland zeigt, dass die Tragweite der Digitalisierung für das eigene Kerngeschäft und die damit verbundenen Herausforderungen nicht ausreichend erkannt werden. Gleichzeitig scheitert die Digitalisierung an Management- und Umsetzungsfehlern.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Ein Hoffnungsschimmer ist die Zusammenarbeit mit Start-ups. Dadurch wollen die Großunternehmen die Ziele umsetzen, die Sie alleine durch die mangelnde Digitale Transformation nicht erreichen können. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie Digitale Transformation und Zusammenarbeit mit Startups in Großunternehmen zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , durchgeführt von der Digitalberatung Etventure in Zusammenarbeit mit der GfK Nürnberg, im Einzelnen:
  • Nur sechs Prozent aller Großunternehmen (ab 250 Millionen Euro Umsatz) sehen die Digitale Transformation heute als wichtigstes Unternehmens-Thema
  • Nur in knapp jedem zweiten Unternehmen steuern Vorstände oder Geschäftsführer selbst den digitalen Veränderungsprozess. Das ist deutlich zu wenig, denn die Studie zeigt auch: Je stärker die Unternehmensleitung die Digitalisierung lenkt, desto häufiger werden erfolgreiche Ergebnisse in den Großunternehmen sichtbar.
  • Das mit Abstand größte Hemmnis bei der Digitalen Transformation ist nach Angaben der befragten Firmen "die Verteidigung bestehender Strukturen": Zwei von drei Unternehmen (exakt 65 Prozent) geben das zu Protokoll. Und je größer die befragten Firmen sind, desto häufiger ist dies der Fall.
  • Als weitere Hürden werden "fehlende Zeit" (54 Prozent) sowie "fehlende Erfahrung" (52 Prozent) genannt. Gut 40 Prozent der Unternehmen sagen überdies, dass "notwendige weitreichende und radikale Entscheidungen von Führungskräften gescheut werden".
  • Je besser sich Unternehmen auf die Digitale Transformation vorbereitet sehen, desto häufiger erwarten sie hierdurch neue Arbeitsplätze. Insgesamt erwarten 23 Prozent aller befragten Großunternehmen in Deutschland, dass die digitale Transformation zu zusätzlichen Arbeitsplätzen führen wird, 18 Prozent gehen von einem Abbau aus, 59 Prozent rechnen mit konstanten Beschäftigtenzahlen.
  • Fast jede befragte Firma (92 Prozent) geht davon aus, dass sich durch die Digitale Transformation die Anforderungsprofile der Arbeitsplätze und auch Arbeitsweisen im Unternehmen verändern werden.
  • Um die Digitale Transformation besser zu meistern, arbeitet bereits fast jedes dritte Unternehmen (31 Prozent) mit Startups zusammen. Die am häufigsten damit verbundenen Ziele sind ein verbesserter Zugang zu neuen Technologien (87 Prozent) sowie schnellere und vermehrte Innovationen (85 Prozent). Nur knapp dahinter werden das Lernen von Startup-Methoden genannt (81 Prozent) sowie die schnellere Umsetzung von Piloten durch Zusammenarbeit mit Startups (71 Prozent).

(Autor: Susan Rönisch)

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