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Transformation, Innovation: Wie deutsche Firmen gute Ideen verhungern lassen

04.11.15 Unternehmen in Großbritannien und Deutschland arbeiten nicht effizient genug und riskieren dabei, innovative Ideen zu verlieren. Dies ist das wichtigste Ergebnis einer aktuellen Studie des Kollaborations-Tool-Anbieters Smart Technologies zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

'Gute Idee, Müller - am besten wir bilden eine Taskforce, bis sich die Sache totläuft!' (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
'Gute Idee, Müller - am besten wir bilden eine Taskforce, bis sich die Sache totläuft!'
Die heute veröffentliche Studie hat unter anderem die Kollaboration in deutschen und britischen Unternehmen untersucht. Im Rahmen der Studie wurden 300 Teilnehmer aus dem Einzelhandel sowie dem Produktions- und Dienstleistungssektor befragt. 100 Prozent der befragten Arbeitnehmer haben bereits an Brainstormings teilgenommen und schätzen die kollaborative
Ideenfindung als Inspiration zur Kreativität.

  • Fast zwei Drittel der befragten Personen (64 Prozent) gaben an, in größeren Teams an Ideenfindungen zu arbeiten. Dieses Ergebnis sollte ein Unternehmen eigentlich dazu bewegen, Arbeitsumfelder zu kreieren, in denen die Zusammenarbeit erleichtert wird - von der Fabrikhalle bis hin zum Designstudio.

  • Fast die Hälfte (48 Prozent) gab an, mindestens einmal in der Woche mit Kollegen, die an anderen Orten sitzen, Ideen zu entwerfen.
  • Über die Hälfte (55 Prozent) nannte die Vertiefung der Beziehung zu den Kollegen als einen der Vorzüge der teamübergreifenden kollaborativen Arbeit. Als besonders frustrierend empfinden 43 Prozent der Befragten das mangelnde Engagement seitens des Arbeitgebers im Rahmen der kollaborativen Ideenfindungprozesse.
  • Ein erfolgreiches Brainstorming kann anstrengend sein, vor allem wenn man Ideen als handgeschriebene Notizen festhalten muss - das gaben insgesamt 56 Prozent der Befragten an. Neue Technologien finden bei fast sechs von zehn Befragten Verwendung. Und im Rahmen von Ideenfindungen das Smartphone zu nutzen ist für eine Mehrheit von 58 Prozent alltäglich.
  • Trotz einer breiten Auswahl an technologischen Möglichkeiten haben nur 23 Prozent der befragten Personen eine Brainstorming-Sitzung digital festgehalten. Seien es Online-Videokonferenzen oder Cloud-basierte Sharingplattformen für Dokumente - die Angebote bleiben ungenutzt.

Vom Brainstorming auf den Ideenfriedhof - das vergeudete Potenzial

Insgesamt gaben 10 Prozent der Befragten an, gesammelte Ideen nicht weiterzuverfolgen oder gar zu vergessen - dies führt nicht nur zum Verlust von kostbaren Ideen, sondern macht den Prozess als solches ineffizient für die Unternehmen.

Obwohl Brainstormings über alle Industrien hinweg alltäglich geworden sind, zeigt unsere Studie, dass Ideen oft ausserhalb des Arbeitsplatzes generiert werden. Fast drei Viertel (71 Prozent) der Befragten gaben an, die besten Ideen bei alltäglichen Tätigkeiten zu haben. Über alle Unternehmen hinweg gaben 36 Prozent der Befragten an, vor allem die Atmosphäre im Rahmen von teamübergreifenden Brainstormings zu schätzen.

Wie gute Ideen überleben und wie man Innovation fest in die Unternehmens-DNA integriert, zeigt die iBusiness-Analyse Wie sich die deutsche Wirtschaft zukunftsfähig macht auf.

(Autor: Sebastian Halm)

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