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Deutsche Smartphone Nutzer verwenden lieber Apps als mobiles Browsing

25.09.14 Smartphone-Besitzer verbringen 85 Prozent ihrer gesamten mobilen Online-Zeit mit Apps, lediglich 15 Prozent ihrer Zeit nutzen sie, um mobil via Internetbrowser zu surfen, hat die GfK ermittelt.

Im Durchschnitt entsperren deutsche Verbraucher ihre Smartphones 33 Mal am Tag. Im Monat nutzen sie dabei insgesamt 37 verschiedene Apps, besuchen 59 unterschiedliche Internetseiten und verbringen 244 Minuten mit Online-Spielen. Mehr als die Hälfte ihrer gesamten Internetzeit (59 Prozent) verbringen die Nutzer mit ihrem Smartphone. Lediglich 41 Prozent der Zeit surfen sie von ihrem Computer zu Hause.

Betrachtet man die Nutzungszeit, stellt man fest, dass sowohl bei Android- als auch bei iOS-Systemen die deutschen Smartphone-Nutzer folgende Anwendungen am liebsten verwenden:
  1. Mail / Instant Messaging / Chat
  2. News / Information
  3. Foren / Networking / Dating
  4. Spiele
  5. Einkaufen / Auktionen


Personen, die ihr Smartphone sehr intensiv nutzen (die Top 25 Prozent), sind laut GfK zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser -Analyse jünger als die Gesamtbevölkerung: Insgesamt 77 Prozent der Intensivnutzer sind zwischen 14 und 39 Jahren alt und in allen Einkommensgruppen vertreten. Webseiten wie Ebay zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und Amazon zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser nutzen die Verbraucher weiterhin hauptsächlich mit einem Computer. Im Geschäft suchen sie aber durchaus auch mit dem Smartphone nach Produkten oder sie folgen laufenden Online-Auktionen mobil. Für diese Seiten erweitern Smartphones die Reichweite, sie ersetzen jedoch nicht die Nutzung mit dem Computer.

Björn Sprung, Senior Director bei GfK, kommentiert: "Unsere Ergebnisse in Deutschland sind ein gutes Beispiel dafür, warum es für Unternehmen wichtig ist, das Nutzungsverhalten ihrer Zielgruppen über verschiedene Geräte hinweg zu untersuchen. Die Art wie Verbraucher ihre mobilen Geräte nutzen wird immer komplexer. Je nach Internetseite und Anwendung dominieren unterschiedliche Endgeräte. Die steigende gleichzeitige Nutzung im Tagesverlauf bringt für Werbetreibende neue Herausforderungen, aber auch Chancen, ihre Zielgruppen zu erreichen. Unsere Daten zeigen den Unternehmen genau, welche Bereiche sie für die verschiedenen Gerätetypen optimieren müssen. Außerdem bekommen sie einen Überblick über die Konkurrenz und können durchgängig hohe Verbraucherzufriedenheit erreichen. In Zukunft werden wir auch Tablets analysieren, da diese immer stärker verbreitet sind und beginnen, die Nutzung von Computern zu Hause zu ersetzen."

(Autor: Dominik Grollmann)

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