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Retargeting: Werbetreibende beklagen mangelnde Erfolgskontrolle

25.09.14 Einer Studie des Marketing-Suite-Anbieters Marin zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zufolge ist jeder vierte Werbetreibungen mit der Transparenz bei Retargeting unzufrieden, 43 Prozent bemängeln eine unzureichende Erfolgskontrolle.

 (Bild: El-Fausto/Pixelio.de)
Bild: El-Fausto/PIXELIO.de
Marin Software zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser präsentiert die Ergebnisse einer Umfrage zu Retargeting-Trends, die der Anbieter der gleichnamigen Crosschannel-Performance-Marketing-Plattform bei Online-Marketing-Experten durchgeführt hat. Trotz der Effektivität von Retargeting-Maßnahmen monieren die Werbetreibenden die fehlende Transparenz im Medium. Von den 233 Befragten ist mehr als ein Drittel unsicher, ob die Anzeigen überhaupt wahrgenommen werden. Zudem befürchten sie Klickbetrug und äußern Bedenken wegen undurchsichtiger "Black-Box"-Methoden zur Kampagnenoptimierung (iBusiness: Onlinemarketing: Wie Agenturen und Marketingleiter belogen werden).

Im Rahmen der Studie zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser befragte Marin Software Onlinemarketing-Experten in führenden Unternehmen und Agenturen weltweit. Mehr als 50 Prozent der Befragten verantworten Werbebudgets von über 250.000 Dollar (bzw. 195.000 Euro) pro Monat. In der Studie sind keine Kunden von Perfect Audience erfasst, einer Retargeting-Plattform, die Marin unlängst übernommen hat.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • 88 Prozent der befragten Kampagnenmanager arbeiten mit Retargeting; Display (81 Prozent), Search (77 Prozent) und Social (48 Prozent) sind dabei die wichtigsten Channels. Mehr als die Hälfte kündigte für 2015 eine Aufstockung der Budgets für diese drei Kanäle an.

  • 51 Prozent der Befragten erklärten, weniger als 10 Prozent ihres monatlichen Marketingbudgets für Retargeting auszugeben. Die größten Probleme, die das Retargeting den Kampagnenmanagern bereitet und wegen denen sie ihre Investitionen unter Umständen einschränken, sind
    1. die fehlende Möglichkeit zur Erfolgskontrolle von Retargeting-Anzeigen,
    2. das Erreichen eines für die Effektivität erforderlichen Listenumfangs sowie
    3. die mangelnde Transparenz hinsichtlich Kosten und Platzierung.

  • Laut der Studie von Marin Software haben die Werbetreibenden Bedenken hinsichtlich der Transparenz in punkto Sichtbarkeit (38 Prozent), Klickbetrug (37 Prozent) und "Black-Box"-Methoden (34 Prozent) zur Kampagnenoptimierung. Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass die Werber ihre Investitionen in Retargeting weiter erhöhen würden, wenn sie mehr Kontroll-, Targeting- und Reporting-Optionen hätten.

  • Nach den Ergebnissen ist Google der meistgenutzte Retargeting-Channnel - 89 Prozent der Befragten arbeiten entweder mit dem Google Display Network (GDN), den Google Remarketing-Listen für Suchanzeigen (RLSA) oder einer Kombination der beiden.

  • Im Hinblick auf die Performance von Google RLSAs ergab die Studie, dass die Klickrate (Click-Through-Rate, CTR) bei RLSAs im zweiten Quartal 2014 um 234 Prozent höher lag als bei Nicht-RLSAs; dabei fielen die Kosten pro Klick (Costs-per-Click, CPC) bei RLSAs um 24 Prozent niedriger aus. Marin führt die hohe Klickrate von RLSAs auf eine höhere Anzeigenrelevanz zurück und die niedrigeren Kosten pro Klick auf gezieltere Anzeigen.

(Autor: Dominik Grollmann)

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