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Umfrage: Anwender akzeptieren mobile Technik nur, wenn diese sicher sind

10.05.12 Die große Mehrheit der Nutzer mobiler Technologien vertraut nicht in deren Sicherheit. Das ist das zentrale Ergebnis der aktuellen Studie von Juniper Networks zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser . Danach nutzen mehr Privatpersonen mobile Endgeräte, Anwendungen, Dienstleistungen und Netzwerke als jemals zuvor. Sowohl persönliche als auch geschäftliche Informationen werden heutzutage immer häufiger auch von unterwegs abgerufen. Trotzdem vertraut nur eine Minderheit mobilen Technologien.

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Vertrauen in Mobilität ist am Scheideweg,
(chart: Juniper Networks)
Lediglich 15 Prozent der Befragten schenken mobilen Anmeldungen und Endgeräten ihr volles Vertrauen. Die Mehrheit von 63 Prozent ist verunsichert oder weiß schlichtweg nicht, ob ihr mobiles Gerät sicher ist. Das Problem dabei: Dieses fehlende Vertrauen gefährdet die Akzeptanz mobiler Technologien.

Die Umfrage belegt, dass schon eine einzige negative Erfahrung mit tatsächlicher oder gefühlter Unsicherheit mobiler Geräte oder Anwendungen für viele Nutzer ein Grund ist, ihre Gewohnheiten zu ändern und bestimmte mobile Dienste komplett zu boykottieren. Die Mehrheit der Befragten in Deutschland (71 Prozent) geben an, dass sie generell Dienste nicht mehr nutzen würden, wenn diese sich als unsicher herausstellen. 78 Prozent würden ihre Bankgeschäfte nicht mehr online erledigen, 57 Prozent würden auf private Kommunikation übers Internet verzichten. 54 Prozent der Befragten würden aufhören, medizinische Befunde abzurufen und 52 Prozent auf den Zugriff von Geschäftsdaten von unterwegs verzichten.

Einige zentrale Ergebnisse der Umfrage:
  • Nutzer mobiler Technologien besitzen im weltweiten Schnitt drei Geräte mit mobilem Internetzugang. Ein Fünftel (18 Prozent) hat sogar fünf oder mehr Geräte im Einsatz. Bezogen auf den europäischen Datensatz (Deutschland und England zusammengefasst) ist diese Zahl etwas geringer. Hier nutzt nur etwa jeder Siebte (14 Prozent) mehr als drei internetfähige Geräte.
  • Auf globaler Ebene rufen rund drei Viertel (76 Prozent) der User medizinische Befunde ab oder betreiben Online-Banking, wenn sie unterwegs sind. 89 Prozent derjenigen, die ihre privaten Geräte für berufliche Zwecke verwenden, greifen damit auf vertrauliche Firmendaten zu.
  • Der Trend geht immer mehr zu "Bring Your Own Device" (BYOD) und stellt die IT-Abteilungen vor neue Schwierigkeiten. Weltweit nutzen etwa 41 Prozent der Befragten ihre privaten Geräte für berufliche Zwecke - oft ohne die Erlaubnis ihrer Arbeitgeber. In Deutschland nutzen 27 Prozent der Befragten ein privates Gerät für die Arbeit. Nimmt man die Daten aus Deutschland und Großbritannien zusammen, sind es 47 Prozent.

Deutschen bringen dem Thema mobile Technologien wenig Vertrauen entgegen

Obwohl 70 Prozent der Befragten ihre Mobilgeräte auch nutzen, um vertrauliche Daten abzurufen, hat ein Viertel wenig oder gar kein Vertrauen in die Sicherheit dieser Technologien. Die Mehrheit (59 Prozent) ist sich unsicher, ob sie der Technik vertrauen soll oder nicht. Wenig überraschend: Rund 82 Prozent sind der Meinung, dass die Anbieter mobiler Technologien in Zukunft vor großen Herausforderungen stehen.

Kernelemente zur Steigerung des Vertrauens

Bei der Frage, wer für die Sicherheit verantwortlich ist, unterscheiden sich die Deutschen in einem Punkt deutlich von der internationalen Sichtweise: 65 Prozent sind der Ansicht, dass jeder für sich und sein eigenes Gerät verantwortlich ist, während sich auf globaler Ebene nur 43 Prozent selbst in die Pflicht nehmen.
  • Die Deutschen sehen allerdings nicht nur sich selbst in der Pflicht, wenn es um die Sicherheit mobiler Anwendungen geht. 64 Prozent sagen, die Service Provider müssten für Sicherheit sorgen. Dass auch Anbieter von Sicherheitslösungen ihren Beitrag leisten müssen, sagen 35 Prozent. 28 Prozent sehen die Verantwortung bei den Handyherstellern.
  • Deutsche Nutzer mobiler Technologien geben an: Netzwerksicherheit (61 Prozent) und ein sicheres Gerät (39 Prozent) sind wesentliche Faktoren für die Entwicklung von Vertrauen. Als weiteres wichtiges Element wird die Zuverlässigkeit von Netzwerken genannt (35 Prozent).
  • Bei der Suche nach Hilfe in Fragen der Sicherheit mobiler Endgeräte verlassen sich die meisten Nutzer auf Sicherheitsexperten aus der Industrie (26 Prozent). 16 Prozent vertrauen Anbietern von Sicherheitssoftware, elf Prozent Service Providern und nur fünf Prozent den Herstellern der Geräte.

(Autor: Markus Howest)

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