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Branchen-Analysen Essen, Kosmetik, Finanzen, Gesundheit: So ticken die digitalen Zielgruppen

30.06.15 Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung AGOF zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hat die digitalen Zielgruppen für die Branchen 'Finanzen', 'FMCG: Food & Beverages', 'Gesundheit & Wellness' und 'Parfum & Kosmetik' analysiert.

  (Bild: Dm)
Bild: Dm
  • Die Lebensmittelbranche trifft beispielsweise auf ein enormes Produktinteresse mit Werten jenseits der 70 Prozent der befragten Nutzer. Der digitale Abverkauf fällt mit einem Anteil von 11,3 (stationäres Internet) bzw. 10,2 (mobiles Internet) Prozent dagegen vergleichsweise überschaubar aus.
  • Für Produkte rund um 'Gesundheit & Wellness' interessieren sich mit 45,3 Prozent zwar deutlich weniger User. Aber: Diese Onliner nutzen das Netz fast durchgehend auch für die Produktrecherche und immerhin 24,1 Prozent kaufen Medikamente oder andere gesundheitsfördernde Präparate auch online.
  • Die Finanzbranche findet mobil die größten Potenziale: 30,3 Prozent der mobilen User (aktuell entspricht das 10,43 Millionen) interessiert sich für Geldanlagen, Aktien, Wertpapiere, Fonds und Kredite. Nach passenden Angeboten und Informationen gesucht wird dagegen eher im stationären Netz - und das regelmäßig von mehr als zehn Millionen Menschen (20,2 Prozent der Onliner).
  • Die Kosmetik-Industrie ist im stationären Internet seit Jahren etabliert und erfreut sich hier nicht nur großer Beliebtheit (Produktinteresse: 69,7 Prozent) - Schönheitsfans informieren sich auch im Netz (44,3 Prozent) und mit 26,0 Prozent ordert zudem eine signifikante Zahl online. Neu hier: Mobile zieht kräftig nach. So suchen 30,5 Prozent der mobilen User bereits via Smartphone nach Produktinformationen und immerhin 18,2 Prozent haben im letzten Vierteljahr auch mobil Kosmetik oder Parfüm bestellt.
Bedeutend und messbar sind zweifellos die soziodemografischen Besonderheiten der einzelnen Konsumenten-Gruppen. So ist auffällig, dass mobile User mit einer Affinität für Finanzprodukte überproportional gebildet sind (52,3 Prozent haben mindestens Abitur), berufstätig (72,4 Prozent) und mehrheitlich männlich (62,1 Prozent). Mehr als jeder Dritte dieser Gruppe ist zwischen 20 und 39 Jahren alt, 47,3 Prozent verdienen monatlich mehr als 3000 Euro netto.

Im Vergleich dazu: User, die sich für Kosmetik interessieren und regelmäßig im Netz nach entsprechenden Produktinformationen suchen, sind mehrheitlich weiblich (57,2 Prozent), überproportional häufig zwischen 14 und 29 Jahren jung (45,1 Prozent) und durchschnittlich gebildet, wobei sich 21,1 Prozent noch in der Ausbildung befinden. Das hervorstechendste Merkmal der Kosmetik-Affinen: ein besonders starkes Interesse für Themen rund um "Stars & Prominente" sowie für "Fitness & Wellness".

Basis für die vier Ausgaben des zweiten Quartals 2015 sind die Markt-Media-Studien internet facts und mobile facts der AGOF.

(Autor: Sebastian Halm)

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