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Deutsche Werbeausgaben: Interaktiv-Dienstleister treiben Wachstum an

17.04.12 Das Internet treibt das Werbewachstum in Deutschland an: Zum einen erhöhen Interaktiv-Dienstleister ihren Werbedruck von allen Branchen am stärksten. Zum anderen wachsen die Umsätze mit Online-Werbung deutlicher als in allen anderen Medien, stellt Marktforscher Nielsen zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser fest.

Der Bruttowerbemarkt in Deutschland ist laut Marktforscher Nielsen im ersten Quartal 2012 um 3,3 Prozent gewachsen. Er liegt damit bei knapp sechs Milliarden Euro. Nach einem verhaltenen Start im Januar (0,8 Prozent) trug vor allem der Februar mit einem Plus von fünf Prozent zum Wachstum bei. Auch im März lag der Werbemarkt mit 3,9 Prozent Wachstum signifikant über dem Quartalsdurchschnitt. Dieser Start ins Werbejahr stellt die Zeichen auf ein weiteres Wachstum in den kommenden Monaten.

Ausgaben nach Branchen: Interaktiv-Dienstleister treiben die Investitionen an

Den höchsten absoluten Zuwachs des Werbedrucks mit einem Plus von 48 Millionen Euro verzeichneten einmal mehr die Online-Dienstleistungen. Google Relation Browser als werbestärkstes Unternehmen der Branche stockte seinen Etat für das Quartal um 5,2 Prozent auf rund 15,7 Millionen Euro auf. Eine ähnliche absolute Größenordnung erreichte das Hotelbuchungsportal Trivago Relation Browser , das seinen Etat um mehr als 10 Millionen Euro erhöhte. Einen weiteren deutlichen Zuwachs gab es bei Videoportalen und Lieferdiensten.

Die Handy- und Smartphonehersteller erhöhen ihre Werbe-Etats um einen zweistelligen Millionenbetrag auf fast 40 Millionen Euro. Für gut ein Viertel dieses Werbedrucks zeichnet dabei alleine Apple zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser mit dem iPhone verantwortlich, gefolgt von Samsung Relation Browser und Nokia Relation Browser . Weitere 5,6 Millionen Euro investierte Apple in die Werbung für das iPad.

Pkw-Branche ist neue Nummer Eins bei den Spendings

Ansonsten löst die PKW-Branche die Handelsorganisationen als werbestärkste Branche ab. Sie steigerte ihren Werbedruck um gut 29 Millionen Euro auf rund 402 Millionen Euro. Die Handelsorganisationen reduzierten ihren Werbedruck um rund 30 Prozent auf 340 Millionen Euro. Perspektivisch dürften die Handelsunternehmen ab dem zweiten Quartal wieder verstärkt investieren, da sportliche Großereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft und die Olympischen Spiele anstehen.

Ausgaben nach Medien: Internetwerbung ist Wachstumsprimus - düstere Zeiten für Print

Die höchste Zuwachsrate unter den Above-the-line-Medien erzielte die Internetwerbung mit einem Plus von 14,6 Prozent beziehungsweise 78 Millionen Euro. Vom Wachstum der Internetwerbung profitieren dank ihrer Onlinepublikationen auch Printmedienverlage, so dass deren Werbebilanz insgesamt besser aussehen dürfte als die Entwicklung im Printbereich zunächst vermuten lässt.
Denn hier sieht es für Print eher düster aus: Hart trifft es Publikumszeitschriften (-3,7 Prozent) sowie Zeitungen (-3,8 Prozent).

Die Medien im Bereich Out of Home (Plakat, Transport Media und At-Retail-Media) mussten mit einem Rückgang von insgesamt 4,2 Prozent die höchste Verlustrate verbuchen.

Auf absoluter Basis verzeichnete nur das Fernsehen einen höheren Zuwachs als das Internet (184 Millionen Euro). Und auch bei relativer Betrachtung bleibt für die Fernsehwerbung ein überproportionales Plus von 7,7 Prozent. Knapp 22 Millionen Euro (6,6 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum flossen in die Radiowerbung. Die Kinowerbung konnte eine Zuwachsrate von 4,3 Prozent verbuchen.
Onlinewerbung in Deutschland nach Monaten in Millionen Euro - Stand März 2012
(chart: Nielsen Media Research GmbH / HighText Verlag)

(Autor: Sebastian Halm)

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