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Weihnachtsgeschäft: Sieben umsatzfördernde Tipps für Online-Händler

23.11.12 Vergangenes Jahr meldete der Bitkom vor Weihnachten: Bereits jeder dritte Bundesbürger ab 14 Jahren kauft Weihnachtsgeschenke im Internet. Das entspricht 24 Millionen Menschen. In diesem Jahr dürften es noch mehr sein. Doch das Weihnachtsgeschäft ist für Shop-Betreiber kein Selbstläufer. Sieben Stellschraueben, wie sich Händler Wettbewerbsvorteile verschaffen können.

  (Bild: SXC.hu/Rajal Kanabar)
Bild: SXC.hu/Rajal Kanabar
José Martinez-Benavente José Martinez-Benavente in Expertenprofilen nachschlagen , Business Development Manager Germany beim E-Payment-Anbieter Sage Pay zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , hat eine Checkliste zusammengefasst:

  1. Bestseller auf der StartseiteKunden mögen zu Weihnachten sowohl Bewährtes, als auch Überraschungen. Händler sollten daher Neuheiten und Bestseller gleichermaßen prominent auf der Startseite platzieren. Essentiell ist auch eine benutzerfreundliche Navigation. Kategorien wie "Geschenke für ihn" oder "Weihnachtsideen für sie" helfen, Kaufabsichten auch in Umsätze um zu münzen.

  2. Mit Sicherheitsmaßnahmen Onlinebetrug einen Riegel vorschieben
    Gerade im Weihnachtstrubel, wenn die Zahl der Transaktionen stark steigt, ist Zahlungs- und Liefersicherheit nicht zu vernachlässigen. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Shop-Betreiber Zahlungen durch ein Betrugs-Screening analysieren. Sollte das verwendete System zur Zahlungsabwicklung eine kostenlose Überprüfung der Transaktionen durch Scoring-Datenbanken bereitstellen, hat der Händler eine zusätzliche Sicherheit. Durch den Einsatz von Betrugspräventionstools wie 3D Secure oder die Abfrage des dreistelligen Sicherheitscodes CV2 machen Händler deutlich, dass sie ihren Kunden Sicherheit bieten.

  3. Auffälligkeiten, bei denen die Alarmglocken läuten sollten
    Nicht nur zur Weihnachtszeit gilt: Eine Bestellung, bei der mehrere Kreditkartennummern oder Namen benutzt werden oder verschiedene Transaktionen von derselben IP-Adresse, aber mit unterschiedlichen Kundennamen und Kreditkartennummern, kann verdächtig sein. Auch bei einer ungewöhnlich großen Anzahl von Bestellungen oder einem hohen Warenwert, vor allem von Neukunden, sollten Händler lieber zweimal hinschauen.

  4. Volle Lagerbestände und kurze Lieferzeiten
    Eine ausreichende Warenmenge ist ein absolutes Muss im Weihnachtsgeschäft. Steigende Besucherzahlen auf der Webseite sind schön und gut, aber lange Lieferzeiten oder sogar Lieferengpässe sind vor einem Fest wie Weihnachten natürlich nicht wieder gut zu machen. Kunden die so enttäuscht wurden, kommen nie mehr wieder. Wer seinen Kunden hingegen die Lieferung am nächsten Werktag anbietet, begeistert sie. Wichtig ist, Shop-Besucher bereits auf der Startseite über die Servicequalität zu informieren. Insbesondere Last-Minute-Käufer wissen das zu schätzen und werden beim nächsten Anlass wiederkommen.

  5. Trumpfkarte mobiles Internet Shop-Betreiber, die ihre Webseite nicht für mobile Endgeräte optimieren, vergeben in der umsatzstärksten Zeit des Jahres große Chancen. Gerade vor Weihnachten ist Zeit oft knapp, Konsumenten haben genau deswegen ein Smartphone: um zum Beispiel Warte- oder Fahrzeit zu nutzen und von unterwegs einzukaufen.

  6. Kundenorientierte AGBs Wenn Kunden ein originelles Weihnachtsgeschenk für einen anspruchsvollen Angehörigen suchen, sind faire Bedingungen für die Warenrückgabe bzw. die Rückerstattung sehr vertrauensfördernd. Darauf sollten Händler schon auf der Startseite prominent hinweisen.

  7. Mulitplikatoren in Social Media Kanälen finden
    Social Media sind ein gutes Instrument, um Kunden zu gewinnen und Produkte vorzustellen. Gründer und kleinere Händler haben zwar oft nicht die Fanzahlen in den eigenen Kanälen, können die Plattformen aber trotzdem nutzen: Mit Monitoring-Tools können sie nach Nutzern suchen, die zum Beispiel über Artikel aus dem eigenen Sortiment posten und daher potenzielle Kunden sind. Anschließend kann man mit ihnen in Kontakt treten und auf das eigene Angebot aufmerksam machen. Dabei ist es allerdings wichtig, dass die Ansprache nutzwertig und nicht aufdringlich ist.

(Autor: Susan Rönisch)

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