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App-Marketing: Bei Facebook Mobile sinken die Klickraten

18.03.15 Facebooks mobile Werbeanzeigen werden immer stärker zur Vermarktung von Apps genutzt: Marketingdienstleister Kenshoo misst ein Plus von 214 Prozent - zugleich sinken die Klickraten.

 (Bild: geralt / www.pixabay.com)
Bild: geralt / Pixabay
In einer Studie hat der Mobile-Marketing-Spezialist Kenshoo zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser untersucht, wie mobile Werbeanzeigen in Facebook zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser für das App-Marketing genutzt werden. App-Anbeiter schalten dabei gezielt Anzeigen, um die Downloads ihrer Programme aus dem Apple Store und Google Play zu fördern. Die Studie zeigt, dass immer immer mehr Werbetreibende Facebook diesen Kanal für sich entdecken - im Jahresverlauf 2014 stiegen die Werbeausgaben kontinuierlich an, von Januar bis Dezember 2014 schossen die Investitionen um stolze 234 Prozent nach oben. Auch die Impressionen für die Anzeigen stiegen im vergangenen Jahr um 65 Prozent; die Zahl der Installationen der beworbenen Apps wuchs um 182 Prozent.

Weniger erfreulich ist allerdings die Entwicklung der Klickraten. Sie sank im Jahresverlauf um insgesamt 27 Prozent. Die Studienautoren führen das darauf zurück, dass insgesamt immer mehr Unternehmen mobil für ihre Produkte aus den Bereichen E-Commerce und Handel, Games oder Verbraucher-Apps werben und dementsprechend die Konkurrenz um die Klicks der Online-User in diesem Segment steigt.

Weitere Erkenntnisse auf einen Blick:
  • Android-User installieren eher - und kosten weniger: Um zu erreichen, dass User eine App auf Apple iOS-Geräten installieren, müssen Werbetreibende mehr als das Zweifache an Werbebudget aufwenden als für User von Android-Geräten. Oder mit anderen Worten: Die Kosten pro Installation (CPI) für die mobilen Anzeigen von Facebook sind für Apple mehr als doppelt so hoch als für Android-Geräte. Das könnte entweder mit einem größeren Wettbewerb, einem geringeren Wert oder einem Preisaufschlag auf Apple-Geräten zu erklären sein.
  • Die Bewerbung von Gaming-Apps kostet am meisten: Im thematischen Vergleich liegen die CPI für Gaming-Angebote über denen für E-Commerce oder allgemeine Verbraucher-Apps.
  • Höhere CPCs: Die Kosten-pro-Klick (CPC) für mobile Facebook-Werbung stiegen 2014 im Jahresverlauf von Januar bis Dezember um insgesamt 179 Prozent.
  • Sinkende Klickrate: Insgesamt nahm die Klickrate (CTR) auf mobile Facebook-Werbung im Jahresverlauf ab; im direkten Vergleich lag die CTR für Android dennoch über der für iOS. Oder anders: Anzeigen auf Android-Geräten führen eher zu Engagement.
  • E-Commerce und Verbraucher-Anwendung beim User erfolgreicher als Gaming: Mobile Werbung für Verbraucher-Anwendungen und E-Commerce hatten eine relativ höhere CTR (und ergo auch Engagement) als Gaming-Apps - was sehr wahrscheinlich an der größeren Konkurrenz im Gaming-Sektor liegen könnte.
  • Android-User klicken eher auf eine Anzeige - und konvertieren: Interessant ist auch das Verhältnis der User, die auf eine mobile Facebook-Anzeige klicken und auch wirklich die beworbene App installieren. Die Konversionsrate stieg laut Kenshoo im Jahresverlauf um 135 Prozent und zeigt, dass Nutzer, die sich eine Anzeige anschauen, die App auch sehr wahrscheinlich installieren werden. Dieses Ergebnis ist ebenfalls ein Indikator für das verbesserte Targeting, sowohl auf Publisher- als auch auf Advertiser-Seite.

Für die Studie wurden die Daten von Werbetreibenden aggregiert, die mit Adquant by Kenshoo arbeiten, die sich ausschließlich auf mobile konzentriert und die Installation einer App als Konversion definiert. Das der Studie zugrunde liegende Datenset umfasst mehr als 19 Millionen US-Dollar an Werbeausgaben und über 10 Millionen App-Installationen, die in mehr als 100 Ländern weltweit analysiert wurden. Der vollständige Report steht nach einer Registierung kostenlos Zum Download zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser bereit.

(Autor: Dominik Grollmann)

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