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SeLBStaufgabe: Location Based Service-App Shopkick schmeißt in Deutschland hin

14.12.16 Die ortsbasierte Shopping App Shopkick zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zieht sich aus Deutschland zurück, berichtet der Fachdienst Locationinsider zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser . Die Anwendung, die das Sammeln von Treuepunkten und Location Based Services kombiniert, folgt damit dem prototypischen Verlauf für LBS-Marketing-Apps, den iBusiness schon seit Jahren analysiert.

  (Bild: Jeshots/Pixabay)
Bild: Jeshots/Pixabay
Fast drei Millionen Nutzer und namhafte Partner auf der Haben-Seite können nichts ändern: Die US-Muttergesellschaft zieht der Deutschland-Tochter den Stecker und will sich ganz auf den amerikanischen Markt konzentrieren. Offenbar hat es Shopkick nicht geschafft ausreichend Konversionen und steigende Umsätze zu generieren. Und mit dem Onlineshop Gravis zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ist ein bedeutender Partner abgesprungen.

Das Muster für LBS-Apps ist meist recht uniform: Mit enormem Marketingdruck geht es los, um möglichst schnell massive Mitgliederzahlen zu generieren. Denn das ist das Kernproblem des LBS-Modells: Ohne Mitglieder kommen keine attraktiven Angebote rein und ohne Angebote keine Mitglieder. Dann stellen die Nutzer fest, dass sie bei aktivierter App mit Pushnachrichten gespammt werden und springen ab.

Erhalten bleiben den teilnehmenden Geschäften meist einzig die Schnäppchenjäger, die allenfalls die Marge drücken, aber nicht auf den dauerhaften Umsatz einzahlen, da sie nicht zu Stammkunden konvertieren. Oder wie es iBusiness im Januar 2015 schrieb: "Location Based Couponing/Advertising funktioniert nicht und auch iBeacon wird es nicht: Die Navigations- und Datenübertragungstechnik für geschlossene Räume ist von der Advertiser-Seite her konzipiert, statt Mehrwerte für die Kunden zu bieten."

(Autor: Sebastian Halm)

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