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E-Government: Immer weniger Deutsche nutzen Behörden online, Rückgang um neun Prozent

29.11.13 In Deutschland nutzen 2013 lediglich 36 Prozent der Onliner ab 18 Jahren EGovernment-Dienste. Das sind gegenüber dem Vorjahr 2012 neun Prozentpunkte weniger. Nur 17 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer sind aktuell "äußerst zufrieden" mit dem Online-Angebot ihrer Stadt - ein deutlicher Rückgang um 15 Prozentpunkte. Eine Ausnahme bildet die elektronische Steuererklärung (ELSTER): Sie erfährt im Gegensatz zum allgemeinen Trend ein leichtes Plus von zwei Prozentpunkten auf 35 Prozent. Dies sind Kernergebnisse des aktuellen EGovernment Monitors 2013 zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser von TNS Infratest zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen

Der Monitor zeigt für Deutschland verglichen mit den Vorjahren einen weiteren Trendbruch: Mit einem Plus von 38 Prozentpunkten in der Schweiz und 59 Prozentpunkten in Großbritannien ist die Angst vor Datendiebstahl als Hemmnis in allen befragten Ländern deutlich gestiegen. In Deutschland befürchten aktuell 61 Prozent der Befragten den Diebstahl ihrer Daten - ein Plus von 57 Prozentpunkten.

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Mangelnde Sicherheit bei der Datenübertragung ängstigt mehr als die Hälfte aller in den sechs Ländern befragten Onliner, in Deutschland sind es sogar 67 Prozent. Nutzerinnen und Nutzer von EGovernment-Services legen länderübergreifend großen Wert auf zuverlässige Systeme, Schutz und Sicherheit ihrer Daten, einfach zu bedienende Online-Plattformen sowie ein vollständiges Informationsangebot.

Mobile Government konnte sich in keinem der befragten Länder bislang durchsetzen. Die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer ist mit je 21 Prozent in der Schweiz und in Schweden am höchsten, Schlusslichter sind Deutschland und die USA mit jeweils fünf Prozent.

Im Vergleich zu den Vorjahreswerten konnten die bestehenden Nutzungsbarrieren nicht weiter abgebaut werden - sie sind im Gegenteil in allen Ländern noch größer geworden. Vor allem mangelnde Durchgängigkeit und undurchschaubare Strukturen behördlicher Online-Angebote stellen für die Befragten entscheidende Hindernisse bei der Nutzung von elektronischen Verwaltungsdiensten dar.

Die Ergebnisse zeigen insgesamt eine Kluft zwischen den auf der einen Seite wachsenden Ansprüchen der Bürger an die Weiterentwicklung von EGovernment-Plattformen - parallel zu den Fortschritten privatwirtschaftlicher Online-Angebote - und auf der anderen Seite dem aktuellen Status quo verfügbarer Services.

(Autor: Markus Howest)

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