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Games-Markt: Virtuelle Produkte und Mobile Games als Wachstumsfelder

31.07.12 Das Geschäftsmodell des Item-Selling hat sich auch im ersten Halbjahr 2012 sehr stark entwickelt und bleibt damit ein Wachstumsfeld des deutschen Games-Marktes. Innerhalb der ersten sechs Monate konnten nach einer Hochrechnung insgesamt 145 Millionen Euro mit virtuellen Produkten umgesetzt werden (Vorjahreszeitraum 89 Millionen Euro).

Mit dem Boom der virtuellen Zusatzinhalte geht eine Veränderung der Geschäftsmodelle im Markt einher: Die Nachfrage der Konsumenten nach Abonnements zur Nutzung von Online- und Browser-Spielen hat sich dem gegenüber abgeschwächt. Nach einer Hochrechnung des Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. (BIU) zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser im Vorfeld der Gamescom zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser erwirtschaftete die Games-Industrie im ersten Halbjahr 2012 mit Abonnements einen Umsatz von 84 Millionen Euro und damit rund acht Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Der Gesamtmarkt der Games-Branche setzt sich neben den Geschäftsmodellen der Online- und Browser-Games aus den Umsätzen mit dem Erwerb von Games auf Datenträgern und per Download zusammen - Letztere machen rund 75 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Die Marktzahlen zu Datenträgern und Downloads werden im Rahmen der Gamescom bekannt geben.

Ausblick auf den Gesamtmarkt 2012

Der Verband prognostiziert für den Absatz von Games ein Plus von sechs Prozent im Jahr 2012. Insbesondere der Bereich der Mobile Games wird hier mit einem geschätzten Anstieg von rund 50 Prozent für Marktimpulse sorgen. Daneben wird die digitale Distribution, das heißt der Erwerb von Games per Download, einen stetig wachsenden Stellenwert einnehmen. So ist damit zu rechnen, dass die digitale Distribution in diesem Jahr um 45 Prozent wächst.

Daneben ist eine wesentliche Veränderung in der Veröffentlichungs- und Markenpolitik der Unternehmen fest zu stellen, bei der das Jahresendgeschäft sowie einzelne Titel eine noch stärkere Bedeutung gewinnen. Es wird erwartet, dass im zweiten Halbjahr 2012 viele umsatzträchtige Neuerscheinungen veröffentlicht werden. Dies wird nach einer Hochrechnung des BIU positive Effekte auf die Marktzahlen des dritten und vierten Quartals haben.

Neben dem Weihnachtsgeschäft wird auch die gamescom mit ihren rund 300 Neuerscheinungen für einen Impuls auf das Wachstum sorgen. Trotz des erwarteten Wachstums beim Absatz von Games in Höhe von sechs Prozent ist aktuell damit zu rechnen, dass aufgrund sinkender Preise für Games-Software der Gesamtumsatz 2012 im unteren einstelligen Bereich rückläufig sein wird. Trotz dieser Entwicklung ist der deutsche Games-Markt im Vergleich zu den anderen wichtigen Games-Märkten stabil. Dies ist unter anderem ein Erfolg der deutschen Industrie mit ihrer breiten Aufstellung bei Geschäftsmodellen, Produkten und Zusatz-Serviceleistungen.

(Autor: Markus Howest)

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