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Path-to-Purchase: Gefahren und Chancen durch Showrooming

28.05.13 Ein Drittel der weltweiten Handy- und Smartphone-Nutzer gestehen ein, selbst "Showrooming" zu betreiben. In Deutschland liegt dieser Anteil bereits bei 68 Prozent. So ein Ergebnis der aktuellen Studie "Mobile Life" von TNS Infratest zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen , die untersucht, welche Rolle die Nutzung mobiler Endgeräte im Kaufprozess spielt. Hierzu wurden 38.000 Interviews in 43 Ländern geführt, in Deutschland wurden rund 1.000 Handy- und Smartphone-Nutzer nach ihren Erfahrungen beim "Showrooming" befragt.

Obwohl "Showrooming" ein weltweites Phänomen ist, variiert doch die Rolle, die mobile Endgeräte haben, erheblich. In Regionen, in denen die erste Berührung mit dem Internet über Mobiltelefone erfolgte, nutzen Kunden dieses mit hoher Wahrscheinlichkeit während des "Showrooming". Das sind 75 Prozent in den Wachstumsmärkten Asiens, 87 Prozent im Mittleren Osten und Nordafrika sowie 67 Prozent im südlich der Sahara gelegenen Afrika.

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Mobile Anwendungen im Kaufprozess
(chart: TNS Infratest)

Chance für Markenhersteller

In Industrienationen, in denen Online-Shopping gut etabliert ist, neigen die Menschen weniger dazu. 55 Prozent der Nordamerikaner und 56 Prozent der Europäer verwenden ihre Mobiltelefone fürs "Showrooming". In Deutschland liegt dieser Wert derzeit bei 40 Prozent aller Handy- und Smartphone-Nutzer, bei den Smartphone-Nutzern aber bereits bei über 50 Prozent. Dies eröffnet eine Chance für Markenhersteller und den Handel, den mobilen Kontakt zu den Kunden aufzunehmen, um aus Internet-Surfern wieder Käufer zu machen.

Die Studie zeigt auch, dass die Nutzung mobiler Endgeräte im Path-to-Purchase - trotz reeller Gefährdung durch "Showrooming" - auch zu einer Risikominimierung für Marken beitragen oder mit den richtigen Ansätzen sogar zu zusätzlichem Wachstum führen kann.

Großes Interesse an mobilen Coupons und LBS

So besteht laut der Studie bei den Konsumenten ein großes Interesse an mobilen Coupons, an zusätzlichen Beratungsleistungen und Location Based Services (LBS). Mehr als ein Fünftel der Smartphone-Besitzer weltweit ist sehr daran interessiert, während des Einkaufes mobile Coupons zu erhalten. Ähnlich viele haben Interesse an Apps, die sie dabei unterstützen, sich während ihres Einkaufes und im Geschäft zurechtzufinden. Und auch die Offenheit für Location Based Services, wie z.B. Push-Hinweise auf aktuelle Angebote in der direkten Umgebung, kann genutzt werden, um potentielle Kunden in die Geschäfte zu locken. Beratung durch einen "virtuellen Verkäufer", der dem Kunden im Laden Fragen zu einem bestimmten Produkt beantworten kann, können sich weltweit 13 Prozent vorstellen. In Deutschland können sich allerdings nur fünf Prozent der Befragten die Nutzung dieses Services vorstellen.

(Autor: Markus Howest)

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