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Geleakter Leistungsschutzrecht-Entwurf: Das Ende von Links und Publishing überhaupt

15.06.12 Ein geleakter Gesetzesentwurf zum Leistungsschutzrecht zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hat eine Welle von Skepsis und Kritik in der Blogosphäre ausgelöst. Zwar will der vorliegende Referentenentwurf des Justizministeriums weiterhin verlinken und zitieren erlauben, aber der Teufel steckt wie so oft im Detail.

So deutet der Rechtsanwalt Rolf Albrecht Rolf Albrecht in Expertenprofilen nachschlagen von der Kanzlei volke 2.0 zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser den Entwurf derart, dass bei Presseerzeugnissen künftig eventuell schon "die Übernahme des geringsten Teiles davon untersagt ist". Das könnte, treibt man die Implikationen dieser Regelung auf die Spitze, bedeuten: Ein Blogger darf zwar verlinken, aber nicht den Titel des Beitrages als Link-Description wählen, weil dieser ein schützenswerter Teil des Erzeugnisses ist. Was sich mancher Twitterati zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser im Spott ausmalte, könnte demnach durchaus ein Geschäftsmodell sein: Eine Webseite, die nur aus einer Liste aller erdenklichen grammatikalisch sinnvollen Wortkombinationen besteht, würde quasi Leistungsschutzrecht für jeden publizierten Satz in deutscher Sprache beanspruchen.

Publizist zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Christoph Kappes Christoph Kappes in Expertenprofilen nachschlagen schätzte gegenüber iBusiness den vorliegenden Entwurf zum Leistungsschutzrecht als verfehlt ein: "Google wird keine nennenswerten Beträge an Verleger zahlen. Der Vorschlag würde eher darin resultieren, dass Google eigene Redaktionen aufbaut und seinen journalistischen Content selbst stellt." Der Grundfehler des Leistungsschutzrechtes bestehe darin, dass wegen des Überangebotes inhaltlich gleichförmiger Meldungen kein schützenswerter Markt existiere - es sei ein Fremdkörper in der Marktwirtschaft: "Richtig wäre, stattdessen Qualitätsjournalismus zu fördern", schlägt Kappes vor, "über Stiftungen, Institute oder Preise - man könnte Datenjournalismus fördern oder kurz gesagt: Umwälzungen mit Förderung begleiten."

(Autor: Sebastian Halm)

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