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Auf dem Weg zur Wir-Ökonomie: Wie sich die digitale Wirtschaft 2015 entwickeln wird

12.02.15 Von einer 180-Grad-Wendung, in der Art wie wir arbeiten und leben, spricht die Unternehmensberatung Accenture in seiner Technology Vision 2015 zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser : Künftig arbeiten erfolgreiche Unternehmen nicht mehr als isolierte Organisationen, sondern als Teil einer digitalen "Wir-Ökonomie". Diese neue Wirtschaftsform basiert auf digitalen Plattformen und vernetzten Systeme, die die bisherigen Grenzen unterschiedlicher Industriezweige verschwimmen lassen.

  (Bild: University of Bristol)
Bild: University of Bristol
Laut der aktuellen Accenture-Studie unter mehr als 2.000 IT- und Business-Entscheidern sehen vier von fünf Befragten im Zuge der rasant fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung bisherige Branchengrenzen verschwimmen. Während 60 Prozent mit neuen Partnern der eigenen Branche zusammenarbeiten wollen, suchen 40 Prozent digital kompetente Partner außerhalb ihrer Industrie. Knapp jeder zweite Befragte zählt bei digitalen Technologie-plattformen künftig auf die Zusammenarbeit mit etablierten Kompetenzführern. Nach der Accenture Technology Vision 2015 keimen folgende fünf Trends auf:

1. Das "Internet of Me": Leben in einer hochgradig personalisierten Welt.


Vernetzte Autos, vernetzte Fernseher und vernetzte Wearables liefern Daten über die persönliche Erlebniswelt der Nutzer. Daraus können Unternehmen hoch-gradig personalisierte Angebote entwickeln - immer vorausgesetzt, sie missbrauchen das Vertrauen ihrer Kunden nicht. Für 60 Prozent der Teilnehmer an der Accenture-Studie zahlen sich Investitionen in Personalisierungs-Lösungen aus.

2. Die neue Ergebnis-Orientierung: Hardware bringt harte Fakten.


Intelligente Hardware schließt die letzte Lücke zwischen dem digitalen Business und der physischen Welt. Das Internet der Dinge ermöglicht bereits das Zusammenspiel von Sensoren und Produkten. Künftig geht es nicht mehr darum, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen, sondern die Ergebnisse, die das Zusammenspiel von Hard- und Software möglich machen. "Digital Disrupters" haben das verstanden. 84 Prozent der Befragten geben an, zunehmend besser zu analysieren, was ihre Kunden mit der Nutzung vernetzter Produkte und Services erreichen wollen.

3. Die Plattform (R)evolution: Wirtschaftssysteme definieren, Industrien neu definieren.


Digitale Industrieplattformen schaffen die Grundlage für Innovationen und disruptives Wachstum. Plattform-basierte Unternehmen profitieren stärker von der Digitalisierung als andere, wobei der Schlüssel auch hier wieder in der Integration digitaler Business-Partner liegt. Cloud und mobile IT eröffnen neue Möglichkeiten für Industrie-übergreifende Kooperationen. Kurz gesagt: Plattform-basierte Systeme bestimmen die
Konkurrenzfähigkeit. 75 Prozent der Studienteilnehmer gehen davon aus, dass die nächste Generation an Plattformen nicht von den großen Tech-Unternehmen herausgebracht wird, sondern von Vorreitern aus der Industrie.

4. Intelligente Unternehmen: Riesige Datenmengen + smartere Systeme = besseres Business.


Bisher unterstützen intelligente Software-Lösungen Menschen dabei, schneller bessere Entscheidungen zu treffen. Big Data und Fortschritte bei Rechenleistung, Data Science und kognitiven Techniken werden es künftig Maschinen ermöglichen, bessere Entscheidungen finden. 80 Prozent der Befragten sprechen von der Ära einer Software-Intelligenz, in der Anwendungen und Tools der
menschlichen Denkweise immer ähnlicher werden.

5. Belegschaft der Zukunft: Zusammenarbeit an der Mensch-Maschine-Schnittstelle.


Schon jetzt befähigt die Technik immer mehr Sachbearbeiter zu Aufgaben, die vormals IT-Fachleute ausgeführt haben. Wearables, smarte Maschinen und natürliche Schnittstellen eröffnen nun ganz neue Optionen für die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Für 78 Prozent der Befragten zeichnet sich eine erfolgreiche Führungskraft der Zukunft durch ihre Fähigkeit aus, diese Art von Collaboration zu managen.

Studiendesign: Das Technology Vision-Team von Accenture hat knapp 100 Experten-Interviews durchgeführt. Zudem wurden weltweit rund 2.000 Business- und IT-Entscheider befragt.

(Autor: Susan Rönisch)

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