Werden Sie jetzt iBusiness-Premium-Mitglied und Sie erhalten die Praxisstudie für 49¤ kostenlos
Premium-Mitglied werden und Studie gratis bekommen
Der bewährte Wandkalender im Riesenformat 120x69cm bietet viel Platz für Urlaubs-, Messe- und Projektplanung und listet zusätzlich alle wichtigsten Messe-, Kongress- und Award-Termine.
Hier bestellen

Radionutzung verlagert sich immer mehr ins Internet

13.09.16 Die Radio- und Musiknutzung in Deutschland verlagert sich zunehmend von der Offline-Nutzung hin zur Online- und Mobile-Audio-Nutzung. Die Anbieter von Webradio- und anderen Online-Audio-Angeboten in Deutschland verzeichnen dadurch nicht nur rasantes Wachstum, die Werbeumfelder werden auch immer attraktiver. Das geben die Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zur Dmexco bekannt

 (Bild: LubosHouska / Pixabay)
Bild: LubosHouska / Pixabay
Erstmals wurden in der Erhebung für den Webradiomonitor neben Anbietern auch Nutzer befragt und in der Auswertung berücksichtigt. Demnach findet der gesamte Audio- und Musikkonsum, einschließlich Radio- und Webradio-Nutzung, bei den Online-Audio-Hörern (ab 14 Jahren) nach Einschätzung der Befragten bereits zu 48 Prozent online statt, bei den 18- bis 23-Jährigen sogar zu 60 Prozent. Besonders stark werden Live-Radio- und Musik-Streaming nachgefragt - allen voran die klassischen Radiomarken:
  1. Simulcast-Radios, also Eins-zu-eins-Übertragung eines klassischen Radiosenders, (von 76 Prozent der Befragten mindestens gelegentlich genutzt)
  2. Video-Streaming-Dienste (53 Prozent)
  3. Musik-Streaming-Dienste (48 Prozent)
  4. Online-Submarken der Simulcast-Radios (32 Prozent)
  5. Online-Only-Radios (31 Prozent)
  6. Podcasts (16 Prozent)
  7. Radio-Aggregatoren (11 Prozent)
  8. User-Generated Radios (5 Prozent)
Im Tagesverlauf dominieren Simulcast-Radios von morgens bis mittags die Nutzung, nachmittags und am Abend sind dann Musik-Streaming-Dienste die meistgenutzten Angebote. Dabei genießt Werbung bei den Befragten insgesamt eine hohe Akzeptanz: 77 Prozent der Befragten geben der Werbefinanzierung gegenüber kostenpflichtigen Online-Audio-Angeboten den Vorzug.

Zwei Drittel hören über Mobilgeräte

Die befragten Webradio- und Audioanbieter verzeichneten im zurückliegenden Jahr mehrheitlich Anstiege sowohl bei den Streaming- als auch bei den On-Demand-Abrufen. Dabei erfolgt fast jeder dritte Abruf (32 Prozent) über mobile Geräte. Bis 2018 rechnen die Anbieter im Schnitt mit einem weiteren Anstieg der Streaming-Abrufe um 19 Prozent, insbesondere durch einen starken Anstieg der mobilen Abrufe, die 2018 bereits 45 Prozent am Gesamtvolumen ausmachen sollen.

Gleichzeitig rechnen die Anbieter mit weiter steigenden Werbeeinnahmen. Auf Basis eines geschätzten Netto-Werbevolumens der Webradio- und Online-Audio-Anbieter von rund 17 Millionen Euro (Audio- und Display-Werbung) für das zurückliegende Jahr, wird ein weiterer Anstieg der Netto-Werbeumsätze auf knapp 40 Millionen Euro (+ 35 Prozent pro Jahr) für 2018 erwartet. Im selben Zeitraum soll der Anteil der mobilen Werbung von 31 Prozent auf 54 Prozent ansteigen.

Die Umsätze aus der programmatischen Werbeplatzvermarktung lagen nach Einschätzung der befragten Online-Audio-Anbieter im zurückliegenden Jahr erst bei 0,3 Prozent und könnten im laufenden Jahr 2 Prozent erreichen. Für die folgenden Jahre erwarten die Befragten jedoch eine zunehmende Bedeutung von Programmatic Advertising und einen Anstieg auf 11 Prozent bis 2018.

Einheitlichen Werbewährung verbessert die Vermarktbarkeit

Wachstumstreiber bleibt neben der positiven Entwicklung der Webradio- und Online-Audio-Nutzung auch die weitere Etablierung der einheitlichen Werbewährung, die aus Sicht fast aller Anbieter die Vermarktungsmöglichkeiten des eigenen Angebotes verbessert. Entsprechend groß ist das Interesse der professionellen Anbieter, die bisher noch nicht an der einheitlichen Reichweitenmessung teilnehmen: Zwei Drittel von ihnen wollen sich künftig der einheitlichen Reichweitenmessung anschließen.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

Anzeige

Ausgewählte Agenturen und Dienstleister zu diesem Themenbereich

Trackbacks / Kommentare
Artikel Weiterempfehlen
Empfehlen Sie diesen Artikel an Kollegen oder Freunde weiter.
Alle Meldungen vom 13.09.16:

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?