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Zwei Drittel der Deutschen betreiben Online-Banking

23.02.17 Fast zwei Drittel der erwachsenen Deutschen erledigen ihre Bankgeschäfte online. Banken trauen sie dagegen weniger: Nur jeder Zwanzigste glaubt, Dienstleistungen und Kosten deutscher Banken seien gut und fair. Das geht aus dem Future of Finance Report 2017 hervor.

  (Bild: vanmarciano / Pixabay)
Bild: vanmarciano / Pixabay
62 Prozent der Deutschen nutzen mittlerweile Online-Banking, wenn auch vor allem vom PC oder Laptop aus. Das Smartphone ist dagegen noch für die wenigsten Bankfiliale: Lediglich fünf Prozent erledigen Überweisungen und Kontoabfragen bislang mobil. Damit hinken sie anderen europäischen Ländern deutlich hinterher: So nutzen bereits zwölf Prozent der Franzosen und 15 Prozent der Briten Smartphone & Co. für ihre Bankgeschäfte. Das größte Hindernis ist mangelndes Vertrauen in die Sicherheit des Online- und Mobile-Bankings: So macht sich ein Drittel der Deutschen (32 Prozent) darüber Sorgen (verglichen mit nur 13 Prozent der Franzosen).

Banken bekommen schlechte Noten vom Verbraucher

Besonders gut zu sprechen auf ihre Bank sind deutsche Verbraucher auch nicht: Lediglich fünf Prozent sind der Meinung, Banken würden einen guten und fairen Service bieten. Damit zeigen sie im Vergleich zu anderen europäischen Ländern das geringste Vertrauen zu klassischen Finanzinstituten. Am zufriedensten sind die Schweizer mit 21 Prozent. Das Image der Banken bei den Verbrauchern ist denkbar schlecht: 58 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, Banken interessierten sich nur für ihren Profit und nicht für die Interessen und Bedürfnisse ihrer Kunden. Und noch eine schlechte Nachricht für die Finanzinstitute: Mehr als jeder Fünfte (21 Prozent) wäre glücklich, nie wieder eine Bank benutzen zu müssen. Umgesetzt wird dieser Wunsch jedoch bislang noch kaum: So nutzen 92 Prozent derzeit eine klassische Bank für ihr Girokonto.

Digitale Anbieter sind im Trend

Allerdings geht mit dem Misstrauen gegenüber den Banken ein hohes Maß an Offenheit für alternative Dienstleister einher. So benutzt bereits mehr als jeder Zehnte (11 Prozent) einen digitalen Finanzdienstleister, drei Viertel der Deutschen (76 Prozent) können es sich für die Zukunft vorstellen. Auch beim Kerngeschäft der Banken: 68 Prozent der Verbraucher sind für die Zukunft auch beim Girokonto alternativen Anbietern gegenüber aufgeschlossen. Bislang sind Fintechs vor allem bei spezifischen Dienstleistungen zunehmend eine Alternative: 13 Prozent benutzen sie bei internationalen Zahlungen sowie jeweils zehn Prozent bei Kreditkarten und Finanzmanagement. Jeder Achte (13 Prozent) rechnet damit, schon in einem Jahr die Mehrheit seiner Finanzgeschäfte über Fintechs zu erledigen, jeder Fünfte (20 Prozent) erwartet, dies in fünf Jahren zu tun.

Für den Future of Finance Report 2017 von TransferWise zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hat das Marktforschungsunternehmen YouGov zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser 2.188 Deutsche ab 18 Jahren befragt.

(Autor: Susan Rönisch)

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