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Android will überall hin

26.06.14 Ob Auto, Armbanduhr und Emerging Markets: Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O machte die Softwareschmiede klar, dass in Zukunft überall Android-Geräte sein sollen.

Google-Design-Chef Matias Duarte prästentiert das neue Material-Design von Android L (Bild: www.youtube.de)
Bild: www.youtube.de
Google-Design-Chef Matias Duarte prästentiert das neue Material-Design von Android L
Drei Stunden hat sich Google zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser für seine Keynote Zeit genommen und dabei vor allem Software-Änderungen präsentiert. Die wichtigsten Neuerungen:

Android L

Die nächste Version - während der Präsentation nur Android L genannt - wird deutlich hübscher. Unter dem Stichwort "Material" wird ein Flat-Design eingeführt, das mit dezenter 3D-Optik sowie bunten Bonbonfarben stark an iOS 7 erinnert. Es gibt jetzt mehr Animationen, die den Nutzer nicht im unklaren darüber lassen, ob eine Interaktion stattgefunden hat.

Auch ein häufig kritisiertes Problem will Google beheben: In Zukunft sollen Sicherheitspatches über den Play-Store eingespielt werden. Bislang wurden Sicherheitsprobleme immer nur über komplettes Android-Update behoben - auf das Besitzer vieler Geräte lange oder vergeblich warten mussten.

Google Wear

Das neue Betriebssystem für Wearables wurde ausführlich anhand dreier Uhr-Prototypen von Samsung, Motorola und LG vorgestellt. Google Wear wird fast ausschließlich per Spracheingabe und über einige wenige Gesten bedient, ist für runde und eckige Displays zu haben und folgt in der Bedienlogik dem Cards-Konzept, das schon in Google Glass Anwendung findet. Apps müssen nicht auf der Uhr installiert werden. Sie werden automatisch auf das Wearable übertragen, wenn auf dem assoziierten Smartphone eine App mit Wearable-Unterstützung aufgespielt wird.

Funktionell bietet Google Wear nicht viel mehr als eine "Verlängerung" des Smartphone-Displays. Mit einer Ausnahme: Die Wearables können zugleich als "tragbares Cookie" dienen, mit dem sich der Anwender identifizieren kann. Ist das assoziierte Smartphone etwa in der Nähe der Uhr, verzichtet das Betriebssystem auf Abfrage des Sperrcodes. Ist es außerhalb der Reichweite, wird er eingeblendet.

Google Car

Eine Integration ins Auto hat nun auch Google angedacht. Textnachrichten, Musik, Navigation sollen sich bedienen oder lesen und versenden lassen, ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Dabei nutzt das Smartphone im wesentlichen den Bildschirm des Autos als Ausgabegerät. Alle Anwendungen laufen weiterhin auf dem Smartphone, so dass keine Synchronisierung notwendig ist.

Android One

Google bringt eine eigene Android-Plattform auf den Markt, mit der sich günstige Geräte für Emerging Markets herstellen lassen. Das Referenzdesign Android One sieht ein 4,5 Zoll großes Display, einen SD-Card-Slot, Dual-SIM-Unterstützung und ein Radio vor. Die Software für diese Geräte darf vom Hersteller nur in geringe Umfang angepasst werden, damit Android-Updates zeitnah bereitgestellt werden können.

Google will mit dieser Plattform "die nächste Milliarde" Geräte unters Volk bringen, wie Android-Chef Sundar Pichai Sundar Pichai in Expertenprofilen nachschlagen verkündete.

(Autor: Dominik Grollmann)

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