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Big Data: Warum Daten-Business in Deutschland nicht richtig funktioniert

08.10.14 Das Potenzial von Big Data und Datenanalyse lässt sich für eine Volkswirtschaft nur dann ausnutzen, wenn Nutzer den Firmen vertrauen. Das ist in Deutschland leider nicht so. Das geht aus der Deloitte-Studie Datenland Deutschland - Die Transparenzlücke zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hervor.

Bild:  Brad Montgomery/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Den Sinn aus großen Datenmengen herauszuholen ist schon ein fortgeschrittenes Problem - die Hemmnisse beginnen schon beim Nutzervertrauen.
Vertrauensaufbau erfordert von den Unternehmen eine höhere Transparenz und mehr aktive Kommunikation über den Datenumgang sowie den Nutzen, den die Verbraucher von der Weitergabe ihrer Daten haben. Unternehmen benötigen daher eine entsprechende Strategie für den Umgang mit Kundendaten und eine konsistente organisatorische Einbettung.

Vorsicht bei der Weitergabe persönlicher Daten

Insgesamt 71 Prozent der Studienteilnehmer auf Konsumentenseite achten stark darauf, welche persönlichen Daten sie im Internet preisgeben. Dies gilt vor allem für Finanzdaten. So brechen etwa 59 Prozent eine Online-Transaktion bewusst ab, wenn sie die geforderten Informationen nicht abgeben wollen. Deutlich über die Hälfte gibt Daten nur an, wenn sie der jeweiligen Organisation vertrauen (57%) und vermeidet Geschäftsbeziehungen, wenn sie die Vertraulichkeit von Daten als gefährdet ansehen (55%).
  • Das höchste Vertrauen genießen heimische Unternehmen, gefolgt von inländischen Behörden und der Regierung.
  • 57 beziehungsweise 45 Prozent vertrauen diesen Institutionen- lediglich 6 Prozent dagegen Nicht-EU-Unternehmen.
  • Als vertrauenswürdig gelten auch Banken (58%)
  • und Institutionen aus dem Gesundheitswesen (52%).

Um ihr eigenes Sicherheitsbedürfnis zu befriedigen, erwarten Konsumenten maximale Transparenz über die Datenverwendung, dies ist viel wichtiger als direkte Vorteile oder Gegenleistungen im Sinne von Rabatten und ähnlichen Anreizen.
  • 73 Prozent der Studienteilnehmer wünschen sich Sicherheit darüber, dass Daten nicht weiterverkauft werden.
  • 60 Prozent fordern eine klare Kommunikation darüber, welche Daten zu welchen Zwecken verwendet werden. Derartige Kundenwünsche und -prioritäten schätzen Unternehmen oft falsch ein.
  • Das gilt insbesondere für den Weiterverkauf, der hier nur mit einem Stellenwert von 55 Prozent bewertet wird.

  • Gleichzeitig jedoch sind die Ansprüche der Unternehmen bezüglich der Datensicherheit an sich selbst sehr hoch. Rein gesetzlicher Datenschutz wird als nicht ausreichend angesehen. Zwei Drittel der Befragten bestehen zudem auf gleichen Rahmenbedingungen für europäische Unternehmen beim Datenschutz.

    Data Analytics haben bei über 70 Prozent der Unternehmen für Prognosen den höchsten Stellenwert. Bei den Zielen steht ein besseres Markt- und Kundenverständnis ganz weit oben - Vertriebsoptimierung, Prognose des Kundenverhaltens und Kundensegmentierung sind die Haupttreiber von Data Analytics. Generell liefert Data Analytics einen kritischen Input zur Entscheidungsfindung und die Unternehmen beurteilen den Effekt auf den Unternehmenserfolg positiv. Größte Herausforderungen sind hierbei der Zugang zu aussagekräftigen Datenquellen und die Umsetzung der Erkenntnisse.

    (Autor: Sebastian Halm)

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