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Top-1.000-Ranking: Kleine Shops sind die Verlierer

12.10.17 Der deutsche Onlinehandel wächst weiter: Ein Plus von 11 Prozent gegenüber Vorjahr konnte das EHI Retail Institut für die Top-1.000-Onlineshops ermitteln. Das Wachstum spielte sich allerdings fast ausschließlich auf den Plätzen 1 bis 500 ab. Kleinere Shops zählen zu den Verlierern.

 (Bild: Alexas_Fotos / Pixabay.com)
Bild: Alexas_Fotos / Pixabay.com
Der deutsche Onlinehandel befindet sich weiterhin auf konstantem Wachstumskurs. 2016 erwirtschafteten die Top-1.000-Onlineshops gut 11 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Das Umsatzwachstum zeigt sich aber hauptsächlich auf den Plätzen 1 bis 500 des Rankings, während die Umsatzentwicklung der Shops in der zweiten Hälfte zunehmend nach unten zeigt. "Die kleineren Shops gehören tendenziell zu den Verlierern einer sich nach vorne entwickelnden Branche", kommentiert Christoph Langenberg Christoph Langenberg in Expertenprofilen nachschlagen , ECommerce-Experte beim EHI zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser . Die Konzentration des Marktes ist auf hohem Niveau und hat - wie bereits in den vergangenen Jahren - weiter zugenommen. So stehen die zehn größten Shops mittlerweile für 39,6 Prozent des Gesamtumsatzes der Top-1.000-Onlineshops. Das ergab das Ranking der 1.000 größten Onlineshops "E-Commerce-Markt Deutschland 2017" von EHI und Statista zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

Starke erste Hälfte

39,6 Milliarden Euro haben die 1.000 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland in 2016 erwirtschaftet, 4,1 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Den Löwenanteil des Gesamtumsatzes generierten mit 15,7 Milliarden Euro die zehn stärksten Anbieter. Die 90 Shops hinter den Top 10 kommen in Summe auf 11,8 Milliarden Euro. Die Shops der Plätze 101 bis 500 kommen gemeinsam noch auf 8,3 Milliarden Euro. Für die kleinen Shops wird es immer enger im hart umkämpften Markt um den Kunden. So erreichten die Plätze 501 bis 1.000 bereits im zweiten Jahr in Folge weniger Umsatz als im Vorjahr (4,0 Milliarden Euro) und generierten in 2016 gemeinsam nur noch 3,8 Milliarden Euro.

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Mobil ist Pflicht

Bereits im letzten Jahr hat sich abgezeichnet, dass Mobile Shopping zum Pflichtprogramm im deutschen Onlinehandel geworden ist. 2016 lag der Anteil der Händler, die ihre Onlineshops für mobile Endgeräte angepasst haben, bei über 80 Prozent. In diesem Jahr sind es bereits knapp 90 Prozent. Hinsichtlich der mobilen Erreichbarkeit ihres Shops setzt der Großteil (87,3 Prozent) wie schon im Vorjahr (78,7 Prozent) auf mobile Websites. Aber auch der Anteil an Shops mit App hat deutlich zugenommen. 2016 lag der Anteil noch bei 28,0 Prozent. Mittlerweile verfügt jeder dritte (35,7 Prozent) Onlineshop über eine eigene App.

Insgesamt hat der Anteil der Anbieter, die ihren Kunden neben dem klassischen Desktop-Onlineshop mindestens einen zusätzlichen Touchpoint - wie stationäre Ladengeschäfte, Kataloge oder die mobile Version des Onlineshops - anbieten, leicht zugenommen. Aktuell haben 959 Shops des Rankings zusätzliche Touchpoints in ihrem Portfolio, 2016 waren es 925 Anbieter. Dabei dominiert das Modell mit einem weiteren Touchpoint. Hierauf setzen 448 Händler, im Vorjahr waren es noch 377.

Loyale Fans

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Im Onlinehandel ist Kundenloyalität besonders wichtig, denn die Konkurrenz ist nur einen Klick entfernt. "Soziale Medien können durch direkte Ansprache helfen, Kunden zu loyalen Fans machen", erläutert Langenberg. Dementsprechend sind nahezu alle Onlineshops in sozialen Medien vertreten. Mit 95,1 Prozent liegt Facebook zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser vorne, gefolgt von Google+ zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser mit 83,8 Prozent, Youtube zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser mit 80,0 Prozent und Twitter zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser mit 76,6 Prozent.

Aber auch die beiden vergleichsweise neuen Plattformen Instagram zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und Pinterest zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser weisen bereits jetzt eine hohe Verbreitung auf und kommen auf 64,0 beziehungsweise 55,3 Prozent. Das Engagement der Unternehmen auf den jeweiligen Social Media-Plattformen ist allerdings sehr unterschiedlich ausgeprägt. So ist zum Beispiel die Aktivität der Onlineshops auf Google+ verhältnismäßig gering: Die durchschnittliche Anzahl an Followern auf Facebook ist 15 mal so hoch wie die entsprechende Anzahl auf Google+.

(Autor: Dominik Grollmann)

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