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Deutsche skeptisch bei Virtual Reality, Drohnen und digitalem Bezahlen

02.09.16 Vom smarten Kühlschrank über digitale Fitnesshelfer bis hin zu
Virtual-Reality-Brillen, Connected Cars oder Drohnen: Wie der digitale Alltag der Zukunft aussehen könnte, zumindest aus Sicht der sich Endgerätehersteller, zeigt die bevorstehende IFA zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser . Welche Auswirkungen ,Smart Life' hat und wie sich die Deutschen das zunehmend digitaler werdende Leben vorstellen haben Kaspersky Lab zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und Statista zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser in einer Studie erfasst.

  (Bild: Samsung)
Bild: Samsung
Demnach sieht sich eine Mehrheit der deutschen Befragten künftig noch nicht in der virtuellen Realität und bewertet das digitale Bezahlen nicht nur positiv. Außerdem hegt sie Skepsis gegenüber selbstfahrenden Autos und lehnt den Einsatz von Drohnen ab. Hingegen würde sie gerne digital Wählen. Ein Teil kann sich sogar für Sex in virtuellen Welten begeistern. Die Themen Datenschutz und Cybersicherheit bereiten den Deutschen jedoch Sorge.

Generell hält sich die Vorfreude bei den deutschen Nutzern auf die digitale Zukunft noch in Grenzen. So offenbarte die Kaspersky-Umfrage, dass 42 Prozent der deutschen Befragten ihr Gefühl diesbezüglich mit Unsicherheit, Unbehagen oder Angst beschreiben würden. Neugierig sind 40 Prozent. Lediglich sechs Prozent hegen große und 12 Prozent zurückhaltende Freude gegenüber dem zunehmend digitaler werdenden Alltag.

Die in Deutschland vorhandene Skepsis hängt auch mit den Themen Cybersicherheit und Datenschutz zusammen. So ist über die Hälfte (56 Prozent) der befragten Deutschen der Meinung, ihr digitales Leben der Zukunft werde unsicherer; auch denken 69 Prozent,dass es sie gläsern mache. Demgegenüber behaupten 19 Prozent, ihr digitales Leben werde sicherer und 18 Prozent das digitale Leben schaffe Offenheit und Transparenz.

Die Ergebnisse im Überblick:

  • Mehrheit sieht sich nicht in der Virtual Reality: 52 Prozent der deutschen Nutzer geht nicht davon aus, dass sie
    sich in den kommenden drei Jahren in der virtuellen Welt bewegen werden. Lediglich 20 Prozent sehen sich künftig in der Virtual Reality, 28 Prozent sind noch unschlüssig.
  • Bedenken beim digitalen Bezahlen: Jeder Dritte (34 Prozent) steht digitalen Bezahlprozessen negativ gegenüber, 45 Prozent sehen diese Möglichkeit positiv.
  • Fitness- und Gesundheitskontrolle über Kühlschrank? Lediglich 17 Prozent stimmten der Aussage 'Die Kontrolle meiner Gesundheit und Fitness überlasse ich zum Beispiel digitalen Geräten wie Smartphones und Fitnessarmbändern oder Experten meiner Krankenkasse" zu. Dagegen sprachen sich 63 Prozent der Befragten aus.
  • Ablehnung von Drohnen: Fast die Hälfte (45 Prozent) der deutschen Bevölkerung lehnt den Einsatz von Drohnen ab - beispielsweise für die Zustellung von Paketen, den militärischen Einsatz, die Polizeiüberwachung oder als Hobby. Fast ein Viertel (24 Prozent) hat keine Bedenken beim zukünftigen Einsatz von Drohnen.
  • Skepsis bei selbstfahrenden Autos: 39 Prozent der befragten Deutschen würden sich nicht in ein selbstfahrendes Auto setzen. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) würde das tun und ein Viertel zeigte sich unentschlossen.
  • Große Zustimmung für Smart-City-Leitsysteme: 79 Prozent der Befragten empfinden die Steuerung des Straßenverkehrs durch Sensoren und intelligente Leitsysteme (beispielsweise die Verkehrslage-Erfassung zur Baustellenwarnung) positiv.
  • Überwachung durch Kameras spaltet die Deutschen: 42 Prozent der befragten Deutschen fühlen sich persönlich überwacht, wenn in einer Stadt Überwachungskameras für erhöhte Sicherheit sorgen, 46 Prozent nicht.
  • Positive Einstellung digitalen Wahlen gegenüber: 61 Prozent der Befragten würden bei einer Bundestagswahl künftig gerne ihre Stimme digital abgeben. 27 Prozent hätten etwas gegen eine Cyberwahl und 12 Prozent sind unentschlossen.
  • Unentschlossenheit bei Smart Metern: 37 Prozent der deutschen Nutzer vertrauen dem Einsatz von Smart Metern, 32 Prozent stehen dem Einsatz skeptisch gegenüber und 31 Prozent sind unentschlossen.
  • Sex in virtuellen Welten könnte für 28 Prozent der männlichen Befragten und für 15 Prozent der weiblichen Befragten interessant sein.

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(chart: Kaspersky)

(Autor: Susan Rönisch)

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