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Digitalisierung: IT-Budgets deutscher Handelsunternehmen steigen

07.03.17 Die Investitionen des Handels in neue Technologien steigen weiter an. Dabei wollen die Händler vor allem die Digitalisierung der Stores voranbringen. Omnichannel-Projekte stehen weit oben auf der Prioritätenliste.

  (Bild: ECE)
Bild: ECE
In engem Zusammenhang damit stehen die Erneuerung beziehungsweise Optimierung bestehender Warenwirtschaftssysteme und die Erneuerung der Kassen-Hard- und Software. Zudem gehören für die Verantwortlichen CRM und Analytics zu den wichtigen Projekten in der Handels-IT. Das geht aus der aktuellen Studie IT-Trends im Handel 2017 zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hervor, die das EHI hervor.

Im Vergleich zu den Vorjahren sind die IT-Budgets der befragten Händler weiter gestiegen. So liegt das durchschnittliche IT-Budget in 2017 über alle Branchen hinweg bei 1,35 Prozent vom Nettoumsatz. 2015 lag der Wert noch bei 1,24 Prozent. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der befragten Unternehmen prognostiziert für die kommenden Jahre, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird. Nur fünf Prozent rechnen zukünftig mit sinkenden Budgets.

Digitalisierung des Stores

Für mehr als die Hälfte (54 Prozent) der befragten IT-Verantwortlichen haben solche Projekte oberste Priorität, die in engem Zusammenhang mit der Umsetzung von Omnichannel-Strategien des Unternehmens stehen. Im Vordergrund steht dabei vor allem die Digitalisierung des Stores. Dementsprechend findet sich auch bei 57 Prozent der Händler die Optimierung bzw. Erneuerung der Warenwirtschaft und bei 46 Prozent der Kassen-Hard- und/oder Software weit oben auf der Investitionsagenda. Aktuell implementierte Lösungen, die oftmals eine durchgängige Omnichannel-Strategie nicht in erforderlichem Maße unterstützen würden, machen diese Investitionen erforderlich.

Persönliche Kundenansprache

Im Kontext der zunehmend personalisierten Kundenansprache, die von vielen Händlern angestrebt wird, und der besseren Analyse von Kundendaten, sind die geplanten Investitionen in schnellere CRM-Lösungen und Analytics stark gestiegen. So zählen 38 Prozent der Befragten (2015: 25 Prozent) Investitionen in CRM zu den wichtigsten IT-Projekten der nächsten zwei Jahre, bei Analytics liegt der Anteil sogar bei 41 Prozent.

Vor dem Hintergrund gesteigerter Anforderungen in puncto Geschwindigkeit und Flexibilität der IT-Systeme und einer Minderung der Komplexität der Systemlandschaft gewinnt der Einsatz cloudbasierter Anwendungen im Handel zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Händler sehen einen Vorteil darin, nicht jede IT-Anwendung im eigenen Unternehmen zu betreuen, weiterzuentwickeln und zu hosten. So sind Cloud-Dienste für 16 Prozent der IT-Verantwortlichen schon heute von großer Bedeutung. Einen deutlichen Anstieg der Bedeutung von cloudbasierten Anwendungen im Einzelhandel sieht ein gutes Drittel (39 Prozent) der Befragten.

(Autor: Susan Rönisch)

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